The Right Stuff eine Hommage an S / Sgt Calvin G. Turkington
von Lt Co l. Harold A. Su sskind, USA F (Ret) veröffentlicht in der Hells Angels Newsletter Februar 1999
Vor einigen Wochen, begrüßte alle Facetten der Medien die Rückkehr zum Raum einer "Legende", Senator John Glenn, ein amerikanischer Held mit "richtigen Sachen." Als die riesigen Triebwerke gezündet und der Raum Fahrzeug abgesprengt, die weibliche Stimme der NASA sagte: "Wir haben abheben of Discovery gebunden für die Raumfahrt mit sechs Astronauten an Bord und eine Legende. "
Es war etwa zur gleichen Zeit, dass ich als Redakteur der 303. Bomb Group Association Newsletter, erhielt einen Brief von Mark J. Adams, ein Luftfahrt-Künstler / Historiker in dem er sagte: Vor kurzem hatte ich das Glück, eine Gruppierung von Elementen von einem ehemaligen Mitglied der Erwerb 303. Bomb Group, die leider im Kampf getötet wurde. Ich hoffe, dass die Mitglieder der Ihre Gruppe kann mir helfen, erhalten weitere Informationen zu dieser Flieger. "Die Produkte, die ich erhalten sind aus dem späten S / Sgt. Calvin G. Turkington des 359. Bomb Squadron. Er fiel am 28. September 1944 getötet. Die folgenden: Air Medal, Lila Heart-Medaille, Air Gunners 'Wings, 8. AF Patch Crewfoto, einige Formalitäten und eine 303. BG-Patch. Ich plane, diese Einzelteile mit den Rest meines USAAF Sammlung anzuzeigen. I Anzeigen bei verschiedenen Airshows und Veteranen Veranstaltungen. Aus diesem Grund, würde Ich mag, so viel haben Informationen wie möglich.
Weitere Informationen von Adamic angefordert war der Name der ursprünglichen Besatzung, dass Turkington flog mit, zuzüglich, wann und wo er verwundet wurde, was Flugzeug wurde er fliegen, als er abgeschossen ein deutscher Flugzeuge und Kontakt mit jemandem bekannt sein könnten Sgt. Turkington.
Ich lernte Sgt. Calvin Turkington im August des Jahres 1943, wenn ich Lt Donald Stoulil Mannschaft beigetreten bei Ephrata AFB, Washington. Eine vor kurzem Absolvent eines Navigationssystems Schule war ich der Navigator sie erforderlich, füllen Sie das zehn Mann B-17 Besatzung.
Zwei Tage später wurden wir zu Geiger Feld in Spokane, Washington übertragen Phase starten Ausbildung in der B-17 als Teil des Skaer Vorläufige Group. Nach Abschluss unserer Ausbildung haben wir wurden nach Grand Island, Nebraska, wo wir abgeholt eine neue B-17 nach England überzusetzen ausgeliefert. Nach Stationen in Ft. Wayne, Indiana, Wright Paterson AFB, Ohio, Bangor, Maine und Stephenville, kamen wir endlich im Gander, Neufundland zu günstigen Wetterbedingungen warten, damit wir die großen machen könnte Sprung über den großen Teich nach England.
Ein paar Tage später bekamen wir die "go"-Zeichen aus der Meteorologe. Wir waren die erste von vielen Flugzeugs, die die Startbahn rollte an diesem Abend im Oktober gebunden für Nutts Corner in Northern Irland.
Als wir in der Luft rumpelte mit unserer vollen Gaslast, wir langsam kletterte auf unserer Kreuzfahrt informiert Höhe von 10.000 Fuß. Über dem Wasser, aber immer noch in Sichtweite von Gander, waren wir überrascht zu sehen, was schien gun blinkt werden von der Oberfläche. Etwas gegen den Rumpf und wir bespritzt nahm sofort Ausweichmanöver. Ob wir auf wurden von einem deutschen U-Boot abgefeuert, wir nie herauszufinden, aber es machte einen interessanten Artikel in meinem Navigators log und es war eine interessante Einführung zum Zweiten Weltkrieg.
Noch ein paar Stunden in die Flucht wurden wir zu einem anderen Überraschung behandelt. Der Weatherman Prognose des Wetters unterwegs war so echt wie ein drei Dollarschein. Wir mussten zu klettern
Mission 248-16
Magado-2 Wenn nicht anders ausgewiesen, dann Sammlung/Eigentum Magado Bilder/Beiträge dürfen "Nichtgewerblich" genutzt werden.
bekommen über das Wetter. Schließlich brachen wir in den klaren bei 26.000 Fuß. Am Sauerstoff, jetzt konnte ich sehen, einige Sterne, um einen Fix.
Stunden vergingen, bevor wir nahe genug, um Irland zu holen die Derneycross Beacon. Es zeigte uns auf Kurs. Letztlich überquerten wir die irische Küste und die Weichen für Nutts Corner und eine Landung ist uns gelungen, Taxi vor der Start-und Landebahn und bekam selbst im Schlamm stecken. Das ist der zuletzt sahen wir von unseren Flugzeugen.
Wir entrindet das Flugzeug an einem fremden freundliche Bemerkung: "Was zum Teufel macht ihr sind hier? Hast du nicht den Rückruf Nachricht? "
Wir drehten uns alle und sah unser Radio Operator, Sgt. S /. James Owen, die kleinlaut stammelte: "Ich glaube, ich muss eingeschlafen sein."
Ein paar Tage später war unsere Mannschaft an RAF Bovington für die Weiterbildung und die Zuordnung zu einer permanente Station. Wir waren Teil eines Ersatz-Pool von Besatzungen in den verschiedenen Spalten an Bombe füllen Gruppen in ganz England nach dem zweiten Überfall Schweinfurt. Durch das Glück der Auslosung waren wir zugeordnet der 303. Bomb Group bei RAF Molesworth Ich schätze unsere Schutzengel hatte eine Hand in diesem. Berichterstattung an den 303., waren wir dann auf der 359. Geschwader zugewiesen. Ein Kampfeinsatz bei, dass Zeit betrug 25 Missionen und Chancen der Veredelung, es sei "schlank und keine."
Nach unserem Piloten Lt Don Stoulil und Co-Pilot Lt Ed Callahan bekamen ihre Taufen des Feuers auf Missionen in Bremen, flogen wir unsere erste Mission als einer Mannschaft am 24. Dezember, 1943. Wir griffen ein "Crossbow" target bei Vacqueriete, Frankreich. Es war ein "Milk Run", die letzte Wir möchten, dass in einem zu sehen sehr, sehr lange Zeit.
Die zweite Aufgabe war ein achter Stunde Mission, Ludwigshafen, Deutschland, am 30. Dezember Jahr 1943. Die Plexiglas-Fenster auf beiden Seiten des Navigators Abschnitt wurden erschossen heraus. Wir haben schnell gelernt, was Flak wie auf einem Kampfeinsatz war. Ich erkannte auch, wir hatten einen tollen Zusammenhalt Crew verankert in den Schwanz von Chicago geborene Sgt. Calvin Turkington.
Wir begannen das neue Jahr mit einer Mission, Kiel, Deutschland, am 4. Januar 1944. Dieses Mal die Flak nahm Teil der Plexiglas Nase vorn unserer Bombardier, Leutnant George Trawicki, von Milwaukee, WI. George, der die Waage bei mehr als 200 Pfund kippte, war so breit, wie er war groß und komplett füllte die Nasenhöhle. Er war mein persönliches "Flak Stopper." Auf dieser Mission, Sgt.. Turkington wurde mit Zerstörung einer JU-88 gutgeschrieben und unsere Ball-Geschützturm, Sgt.. Ken war Halter gutgeschrieben wahrscheinlich Zerstörung einer JU-88
Unsere vierte Mission am 11. Januar 1944, begann als Routine, aber erwies sich als einer der sein härtesten Missionen des Krieges. Das Ziel war Oschersleben und der Weg zum Ziel gab der Auftreten von einem Run auf Berlin, die noch nie zuvor von der USAF bombardiert, so die Luftwaffe reagierte in Kraft. Es war wohl eines der größten und am längsten Hundekämpfe des Krieges. Die 303. verloren 11 Flugzeuge und 110 Besatzungsmitglieder. Unsere Ball-Geschützturm wurde mit gutgeschrieben Zerstörung eines FW-190. Die enge Abstimmung unserer Crew, angeführt von Sgt.. Turkington, in unserem Aufruf feindliche Kämpfer und ihre Positionen trug wesentlich zu unserer Landung zurück auf unsere Heimatbasis. Ich kann noch hören Cal sagte: "FW-190 kommt in unserem Schwanz. Halten Sie es." Bronco ". das war ein Signal an unsere Piloten ausweichen kann. Ich glaube auch, dass unsere Flugzeuge, die Herzogin auf ihr 50-Mission war entschlossen, es durch den Kampf zu machen. Es brachte uns nach Hause mit einem Blindgänger 20mm Schale in seiner Gastank.
Mission 248-17
Magado-2 Wenn nicht anders ausgewiesen, dann Sammlung/Eigentum Magado Bilder/Beiträge dürfen "Nichtgewerblich" genutzt werden.
Bald nach der Besatzung der 16. Mission, Lechfeld, erhielten wir feststellen, dass unsere Mannschaft war ausgewählt, um die neu gebildeten PFF (Pathfinder) Pool mit dem 305th Bomb Group bei Chelveston beitreten. Die B-17s in den Pool wurden mit Radar ausgerüstet und ein Radar-Operator würde unseren zugeordnet werden Crew. Wir würden als Lead Besatzungen nur auf tiefe Einbrüche in Deutschland fliegen, vor allem, wenn die Ziel würde durch Wolken verdeckt werden. Da gäbe es keine Ball-Türmchen auf dem Radar Flugzeuge, seien Sie unser ball-turrret Kanonier Sgt. Halter war nicht mit uns abgetreten.
Nach einem Monat der Ausbildung an Chelveston kehrte die Crew Stoulil um die 303. an der Leine Mission, Oranienburg, am Stadtrand von Berlin, am 18. April, 1944.
Am 24. April 1944 wurde die Besatzung alarmiert Stoulil um die 384. Bomb Group, die war führen geplant, um eine der beiden 41. Combat Wings beauftragt führen, um die Oberpfaffenhofen bombardieren Airdrome bei München. Col. Dale Smith, der CO 384. beschlossen, mit einem seiner eigenen Besatzungen führen und Flugzeuge, damit wir in unserem Radar B-17 ausgerüstet, wurden ausgewählt, um fliegen seinem linken Flügel als stellvertretende Leitung. Es stellte sich heraus, um eine Mission vermasselt. Folglich ist die 41. CBW-B, durch die LED 384., trug die Hauptlast der Luftangriffe von mehr als 50 Me-109 und FW 190 für mehr als ein Stunde. Es war während einer dieser Luftangriffe, die Sgt. Turkington, seinen Schwanz in Position, schrie: "Ich bin getroffen!" Er wurde in den Funkraum bewegt und wurde durch den Betreiber, dessen Radar Radaranlagen tendenziell hatte in den Luftangriffen zerstört worden. Wir verloren Kraftstoff und es war eine Frage, ob wir kalt machen es zurück nach England und erhalten medizinische Hilfe für Sgt. Turkington. Aber wir haben es geschafft. Nach der Landung in England, Sgt. Turkington in ein Krankenhaus aufgenommen wurde. Es war sein 18. Mission.
Weil er im Krankenhaus, Sgt. Turkington fiel hinter dem Rest der Mannschaft, die Stoulil beendeten ihre Tour 30 Missionen, (es war von 25 angehoben worden) am D-Day, 6. Juni 1944 von zwei fliegenden Missionen.
Nach einer kurzen Rast in den USA, kehrte ich nach RAF Molesworth im September 1944 und begann auf meiner zweiten Tour. Ich flog meine erste Mission auf meine zweite Tour auf 27. September 1944 nach Köln, Deutschland. Ich lief in Sgt. Turkington an einem der Briefings. Er wurde mit einer anderen Mannschaft fliegen. I glaube, es war sein 20. Mission. Er hatte noch 15 Missionen zu fliegen. Während der Zeit wurde er ins Krankenhaus eingeliefert sie hob die Tour von 30 bis 35 Missionen. War er für verwundet bestraft?
Am 28. September 1944, zum Fliegen mit Lt WF Miller Mannschaft auf einer Mission, bombardieren die Krupp-Werke Magdeburg, Deutschland, Sgt. Turkington wurde durch einen Großbrand schwer von einer FW-190 verwundet. Er kam aus seinem Schwanz Position und starb, als er fragte Sgt.. Zelnio ein Seitenschützen, ihm zu helfen. Die 303. verloren 11 B-17s mit 100 fehlen in Aktion, auf diese Mission aufgrund der anhaltenden Angriffe von etwa 40 bis 50 FW-190s und 109s-Me. Sgt. Calvin Turkington wurde an der American Military Cemetery begraben bei Margraten in den Niederlanden.
Ich schrieb diesen Artikel als eine Hommage an Sgt. Calvin Turkington, Ehemann und Vater, sowie ein fein und mutigen Soldaten, der seine alles für sein Land gegeben hat. Er starb, wie er gelebt; ruhig ohne Fanfare, aber wenn alles gesagt und getan ist, würde ich sagen, dass er, wie John Glenn, hatten die "richtige Zeug."
Mission 248-18 Ende
Magado-2 Wenn nicht anders ausgewiesen, dann Sammlung/Eigentum Magado Bilder/Beiträge dürfen "Nichtgewerblich" genutzt werden.
Eine amerikanische Kommission ersucht um die Rekonstruktion des Schadens, der durch den Luftangriff am 16.1.1945 von 21.36Uhr bis 22.08Uhr entstanden ist. Bei dem früheren Polizeipräsidenten, der damals als örtlicher Luftschutzleiter tätig war, ist das Aktenstück über die Auswirkung dieses Angriffes erhalten. Aus diesen Unterlagen und aus Ortsbesichtigungen, die von ca. 100 Menschen am 14.;15. und 16. Juni diesen Jahres durchgeführt wurden, ist die Rekonstruktion des Schadens erfolgt. Die Ergebnisse sind in den beiliegenden Plan eingetragen worden. Das Gebiet des Angriffs selbst ist bekannt. Die wenigen, erst später eingetretenen Schäden innerhalb dieses Gebietes sind ebenfalls bekannt gewesen und sind die Schadensfeststellung vom 16.1.1945 nicht mit aufgenommen worden. Das Schadensgebiet lag, bis auf ganz wenige Zufallstreffer auf der Ostseite der Elbe, völlig westlich der Elbe. Außerdem sind noch einige Kasernenanlagen, die ostelbisch liegen, in den Schadensplan nicht mit aufgenommen worden, die mittelschwer und leicht beschädigt wurden. Alle übrigen Schäden lagen auf der Westseite der Elbe. Insgesamt wurde 1 Kaserne schwer, 4 Lazarette und die Heereszahnstation total beschädigt, 7 weiter Wehrmachtsanlagen – Ausweichunterkünfte, orthopedische Versorgungsstellen, Übernachtungsheime, Urlauberbetreuungsstelle, Standortlohnstelle, Gefangenenlager, Militär-Waschanstalt wurden total, das Wehrmeldeamt, die Heeresentlassungsstelle, die Luftnachrichten-Überwachungsstelle und das Gaustabsgebäude wurden schwer beschädigt. 15 Industriewerke (einschließlich der nationalsozialistischen Zeitung und der Gasversorgung) wurden total beschädigt, 7 Industriewerke schwer, 9 mittelschwer. Die leichten Schäden sind in dieser Zusammenstellung nicht mit aufgeführt worden. Total zerstört wurden auch sämtliche Gebäude des Magdeburger Hauptbahnhofes und die Gebäude des Reichsbahn-Betriebsamtes an der Fürstenstraße sowie die Güterabfertigung und das Verwaltungsgebäude Magdeburg-Neustadt. Schwer beschädigt wurde die Güterabfertigung Magdeburg-Nord. Weitere Schäden entstanden an sämtlichen Straßenbahngleisen (die Straßenbahn hatte auch erhebliche Wagenverluste im gesamten Schadensgebiet). Das Straßenbahndepot wurde schwer beschädigt. 11 Zweigpostämter der Post wurden total, 2 schwer und 3 mittelschwer beschädigt. Zu dem so genannten erweiterten Selbstschutz gehörten alle Betriebe und Dienststellen, die nicht zu den Industriewerken gehörten. Von Anlagen des erweiterten Selbstschutzes wurden 119 total, 12 schwer und 14 mittelschwer beschädigt. Zum größten Teil handelt es sich um Groß -und Einzelhandelsgeschäfte aller Art, kleinere Produktionsanlagen sowie Druckereien, Banken, Hotels, Gaststätten und der größte Teil der Lichtspielhäuser und Badeanlagen sind darunter. Von öffentlichen Gebäuden sind im ganzen 57 total. 7 schwer uns 1 mittelschwer beschädigt. Hierzu gehören sämtliche Gebäude der Stadtverwaltung, in denen städtischen Dienststellen untergebracht waren und die Gebäude der Regierung, des Oberfinanzpräsidiums und der Kirchenverwaltung. Die Diensträume der Deutschen Arbeitsfront (DAF), die Kreisleitung der NSDAP, ein Finanzamt sowie das Museum und die beiden städtischen Theater sind hierbei mit erfaßt. Weiter wurden durch den Angriff zerstört: 12 Kirchen total, 2 schwer und 2 mittelschwer sowie eines der beiden öffentlichen Krankenhäuser und 5 private Kliniken total. 2 Krankenhäuser der Provinz, 5 Hilfskrankenhäuser der Stadtverwaltung und eine Privatklinik wurden schwer beschädigt. 24 Schulen wurden total, r schwer und 3 mittelschwer beschädigt. Weitere Schäden sind noch entstanden an Polizeiunterkünften. 12 wurden total, 5 schwer und 4 mittelschwer beschädigt. 3 landwirtschaftliche Betriebe wurden getroffen (da sich der Angriff fast durchweg auf die dichtbesiedelten Stadtteile erstreckte, wurden nur 2 total und 1 mittelschwer getroffen). Für die Schadensbeseitigung wurden 11250 Mann eingesetzt. Außer vielen Rohr -und Leitungsschäden an den Versorgungsanlagen wurden auch noch erhebliche Schäden in den Hafen- und Wasserstraßen hervorgerufen, in denen 16 Dampfer, Schiffe -und Schuten versenkt und 22 schwer und 5 mittelschwer beschädigt wurden. Am 5.3.45 hat der Polizeipräsident als örtlicher Luftschutzleiter den in der Anlage als Abschrift beigefügten Erfahrungsbericht an seine vorgesetzte Dienststelle abgegeben. Durch diesen Angriff sind s.Zt. (schätzungsweise) 55.000 Wohnungen (von insgesamt 95.000 Wohnungen vor Kriegsbeginn) zerstört bzw. unbewohnbar geworden. Diese Schätzung konnte noch nicht nachgeprüft werden.
Abschrift
Der Polizeipräsident Magdeburg, den 5.März 1945 als örtlicher Luftschutzleiter (Mayer)
Erfahrungsbericht über den schweren Terrorangriff auf den LS-Ort M a g d e b u r g am 16.1.1945
I. Feindtätigkeit: Am 16.1.1945 flog der Feind gegen 21.00Uhr von Helgoland mit südostwärtigem Kurs mir mehreren schnellen Kampfverbänden Raum C e l l e/B r a u n s c h w e i g ein. Um 21.30Uhr erfolgten die ersten Anflugmeldungen von Westen auf M a g d e b u r g. Gleichzeitig flogen mehrere Bomberverbände mit Nordostkurs aus dem Raum G i e s s e n/K a s s e l ein. Die Luftlage war zu diesem Zeitpunkt durchaus unübersichtlich. Wenn auch die Kursrichtungen auf M a g d e b u r g zielten, so konnte doch der Raum M a g d e b u r g als Sammelpunkt angenommen werden. Um 21.20Uhr wurde Fliegeralarm gegeben und um 21.30Uhr Kaskaden über Wilhelmstadt und Stadtmitte abgesetzt. Die Lage war somit geklärt, Magdeburg galt als Angriffsziel. Gegen 21.38Uhr fielen die ersten Sprengbomben. Der Abwurf hielt bis 21.50Uhr an und setzte nach kurzer Unterbrechung bis 22.08Uhr wieder ein. Er erfolgte in konzentrierter Form und wurde in der kurzen Zeitspanne von 30 Minuten in mehreren Wellen durchgeführt. Es wurden abgeworfen: etwa 1000 Minenbomben etwa 9000 Sprengbomben etwa 200 000 Stabbrandbomben, davon 60% mit Detonator etwa 3000 Flüssigkeitsbrandbomben. Der Bombenabwurf erfolgte auf einen Raum von etwa 8 qkm und zwar begrenzt im Süden: Hasselbachplatz/Poltestraße, im Osten Elbe, im Norden Nicolaiplatz, im Westen Tismarstraße/Enckestraße.
II. Wetter Klar, trocken und Frost -4 Grad Kälte
III. Schäden, Verluste und erste Maßnahmen Durch den konzentrischen Abwurf entstanden in der Innenstadt, in der Alten Neustadt und Neuen Neustadt sowie Wilhelmstadt umfangreiche Schäden, hervorgerufen durch Spreng- und Brandbomben. Das gesamte Gebiet bildete nach Schluß Feindtätigkeiten einen Flächenbrand mit Feuersturm, so daß der Entschluß gefasst wurde, die Bekämpfung von außen her vorzunehmen. Die Dichte des Brandbombenteppichs ergibt sich daraus, daß in der Nähe einer Flakbatterie auf den Quadratmeter 10 Brandbomben abgeworfen wurden. Das angegebene Gebiet ist durch den Flächenbrand bis auf einen geringen Teil restlos zerstört. Da sich der Angriff auf den Stadtkern erstreckte, ist das gesamte Kulturleben, der behördliche Dienstbetrieb, das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe in Magdeburg fast völlig stillgelegt. Durch die schwere Beschädigung des Hauptbahnhofes war auch der gesamte Reichsbahnverkehr einstweilen ausgeschaltet, ebenso der Straßenbahnverkehr zunächst lahm gelegt.
55 000 Wohnungen wurden unbewohnbar, eine große Anzahl von Dampfern, Schiffe und Kähnen wurden schwer beschädigr und sind zum Teil gesunken. Außerdem entstanden umfangreiche Schäden in Wasser- ,Gas -und Stromversorgungsanlagen und Leitungen.
Gleich zu Beginn des Angriffes fiel das Fernsprechnetz zum größten Teil aus. Die Schwierigkeiten der Befehlsübermittlung wurden infolge straffster Führung durch die örtliche LS.-Leitung und durch den außerordentlichen Schneid und das Draufgängertum der Melder überwunden. Während des Angriffs begaben sich der Kommandeur und der Erkundungsoffizier in das Schadensgebiet zum Erkunden, so daß durch ihre Meldungen der örtlichen LS.-Leiter ein Bild über die Gesamtlage gewann. Das gesamte Gebiet wurde in 4 Groß-Schadensgebiete aufgeteilt und mit entsprechenden Führern besetzt- Die LS.-Abt. mot48 Magdeburg setzte sich an der Ostseite Magdeburgs ein. Der blitzartig um sich greifende Flächenbrand, verbunden mit einem gewaltigen Feuersturm, hatte zur Folge, daß ein Teil der Bevölkerung nicht mehr den Mut hatte, die LS.-Räume zu verlassen. Nur dort, wo die Polizei, Partei, Wehrmacht und einige beherzte Männer energisch eingriffen, gelang es erstaunlicherweise, Tausende den Flammen zu entreißen. Nach dem Eintreffen der auswärtigen Kräfte konnten dem Abschnitt Mitte keine Kräfte mehr zugeführt werden, sie wurden am Rande des Flächenbrandes eingesetzt. Sämtliche an den Schadensstellen eingesetzten Kräfte zeigten sich durch Mut, Tapferkeit und Opferbereitschaft aus. Ihre Tätigkeit ist es zu verdanken, daß trotz der Härte des Angriffs nur eine verhältnismäßig geringe Zahl von Volksgenossen dem Terrorangriff zum Opfer fiel.
Statistik der Kriegsschäden in der Stadt Magdeburg
I. Um einen ersten Überblick über die schadensmäßigen Auswirkungen des Luftkrieges in Magdeburg zu gewinnen, hat nach dem Stand der Schadensmeldung am 12,Juni 1945 eine Auszählung stattgefunden.
Gezählt wurden a) Gebäudeschäden Sachschäden und Nutzungsschäden (Mietausfälle)
b) Gewerbliche Schäden Sachschäden und Nutzungsschäden (Einnahmeausfall)
und zwar für jeden Angriff
a) die Zahl der Anträge b) die Höhe der beantragten Schadenssumme c) die Höhe der bereits gewährten Entschädigung
Eine Auszählung der Anträge auf Hausratschäden wurde nicht vorgenommen, da bisher die Zahl der bereits eingereichten Anträge in keinem Verhältnis zu den noch zu erwartenden Anträgen steht.
II. Die Stadt ist in den ersten 4 Kriegsjahren von eigentlichen Luftangriffen verschont geblieben. Der erste größere Angriff erfolgte am 21.Januar 1944. Im Anschluß an diesen Abgriff trat das Kriegssachschädenamt ins Leben. Bis zum nächsten Großangriff am 5.August1944 vergingen noch 6 Monate. Am 28.September und 7.Oktober erfolgten Großangriffe. Der Großangriff vom 16.Januar 1945- der verheerendste Angriff, den die Stadt zu verzeichnen hatte- zerstörte durch riesige Flächenbrände die gesamte Altstadt und machte allein 200 000 Menschen obdachlos Bis zum Zusammenbruch des Hitler-Regimes folgten dann in den Monaten Februar bis April1945 Angriff auf Angriff, die auch noch schwere Schäden bewirkten. Insgesamt hat die Stadt Magdeburg etwa 60 Luftangriffe hinnehmen müssen.
III. Die Auszählung hat nur sehr bedingt statistischen Wert, da ihre Ergebnisse wohl auf Richtigkeit, jedoch nicht auf Vollständigkeit Anspruch machen können. Es hat sich gezeigt, daß bisher nur erst der kleinere Teil der eingetretenen Schäden auf allen Schadensgebieten angemeldet worden sind. Dennoch stellen die Ergebnisse dieser ersten Aufzählung die einzigen brauchbaren Unterlagen dar, auf Grund derer eine methodisch-fundierte Schätzung nach wissenschaftlich-statistischen Gesichtspunkten versucht werden kann. Davon soll in einem späteren Abschnitt die rede sein.
IV. Die Ergebnisse zusammengefasst und im Einzelnen
A. Bezüglich der Zahl der Anträge nach Schadensarten ergibt sich insgesamt folgendes Bild:
Zahl der Anträge auf Schadensart Gebäudeschaden Gewerbeschaden zusammen Sachschaden 2353 5051 7404 Nutzungsschaden 3761 537 4298 insgesamt: 6114 5588 11702 % 52,3 47,8 100,oo Der Anteil der 3 Großangriffe vom 5.8.; 28.9.1944 und 16.1.1945 zeigt folgende Zusammenstellung:
Anträge auf Sach- und Nutzungsschaden Angriffstage Gebäudeschaden Gewerbeschaden zusammen Insgesamt 6114 % 5588 % 11702 % 5.8.44 819 13,4 641 11,5 1460 12,5 28.9.44 1209 19,8 1022 18,3 2231 19,1 16.1.45 2365 38,7 2798 50,o 5163 44,1 die 3 Großangriffe zusammen 4393 71,9 4461 79,8 8854 75,7 alle übrigen Angriffe 1721 28,1 1127 20,2 2848 24,3
Die Zahl der Anträge beträgt bei den 3 Großangriffen drei Viertel der Gesamtzahl aller Anträge, gleichfalls mehr als zwei Drittel aller Anträge auf Gebäudeschaden und vier Fünftel aller Anträge auf gewerblichen Sach- und Nutzungsschaden. Der Großangriff vom 16.1.1945 ist der Zahl der Anträge nach an der Gesamtzahl der Gebäudeschadenanträge mit über einem Drittel und an der Gesamtzahl der Anträge auf gewerbliche sach- und Nutzungsschäden mit nahezu der Hälfte beteiligt.
B. Bezüglich der Höhe der beantragten Entschädigung ergibt sich folgendes Bild:
Beantragte Schadenssumme in % auf Schadensart Gebäudeschaden (+) Gewerbeschaden zusammen Sachschaden 165.261356 207.17200 372.433356 % 44,4 55,6 100.o + ohne Mietausfälle
Der Anteil der 3 Großangriffe am 5.8.; 28.9.1944 und 16.1.1945 läßt sich aus der nachfolgenden Zusammenstellung ersehen:
Beantragte Schadenssumme in 1000RM Auf Sachschäden Angriffstage Gebäudeschäden (+) Gewerbeschäden zusammen Insgesamt 165261 % 207172 % 372433 % 5.8.44 39922 24,2 59093 28,6 99015 26,6 28.9.44 23729 14,3 9568 4,6 33297 8,9 16.1.45 47850 29,o 96175 46,4 144025 38,7 die 3 Großangriffe zusammen 111501 67,5 164836 79,6 276337 74,2 alle übrigen Angriffe 53760 32,5 42336 20,4 96096 25,8 + ohne Mietausfälle
Mehr als zwei Drittel aller bisher beantragten Entschädigungen auf Gebäudeschaden und nahezu vier Fünftel aller bisher beantragten Schadenssummen und auf gewerbliche Sachschäden entfallen auf die 3 Großangriffe am 5.8.; 28.9.1944 und 16.1.1945. Während bei den Gebäudeschäden des Großangriffes vom 16.1.1945 mit nicht ganz einem Drittel beteiligt ist, nimmt sein Anteil an den gewerblichen Sachschäden fast die Hälfte aller beantragten Entschädigungsbeträge in Anspruch. Es ist bei der Betrachtung der beantragten Entschädigungsbeträge nicht ohne Grund von der Erörterung der beantragten Nutzungsschäden abgesehen worden. Einmal ist die Dauer der Gewährung von Fall zu Fall verschieden, so daß nur von dem jeweils für einen Monat beantragten Nutzungsschaden (Beihilfe) ausgegangen werden könnte. Diesen Monatsbetrag könnte man dann beliebig mit der Zahl der Monate multiplizieren, für die eine Gewährung des Nutzungsschadens bewilligt worden ist bzw. noch bewilligt werden soll. Entscheidend für die Außerachtlassung der Nutzungsschäden ist aber die Tatsache, daß auf dem Gebiet der gewerblichen Nutzungsschäden vorerst nur sehr wenige Anträge vorliegen, insbesondere die der schwer getroffenen Industrieunternehmen, der städtischen Betriebe, der Großhandlung u.a.m. noch gar nicht eingereicht worden sind. So würde sich ein völlig falsches Bild ergeben. Es sei darauf hingewiesen, daß nach dem Stand vom 12.Juni1945 eine monatliche Nutzungsentschädigung wegen Mietausfall in Höhe von immerhin 330393RM und bei den gewerblichen Sachschäden eine solche von 1.199500RM als beantragt vorlagen. Seit dem Zusammenbruch im April1945 wird bei allen Auszahlungen des Amtes auf sach- und Nutzungsschaden sämtlicher Schadensarten die Gewährung von Vorauszahlungen durch Überprüfung der persönlichen Verhältnisse des Antragsstellers von der Bedürftigkeit abhängig gemacht, so daß volle Nutzungsentschädigung zur Zeit in keinem Fall gewährt wird. In diesen textlichen Erläuterungen der Auszählung der Kriegsschäden in Magdeburg beigefügten Zahlenübersichten sind noch besondere Hinweise auf Gebäude-, Sach- und Nutzungsschäden der Großindustrie sowie aller Unternehmen, die bisher Schadensanträge über 1 Mill. RM eingereicht haben, enthalten. Bereits diese kurzen Ausführungen zeigen die Unvollständigkeit der bisher in Magdeburg vorliegenden Unterlagen über die in der Stadt Magdeburg eingetretenen Kriegsschäden. Sie geben aber doch Anhaltspunkte für eine Schätzung der Gesamtschäden auf statistisch-methodischer Grundlage, auf die im folgenden Abschnitt kurz hingewiesen werden soll.
V. Die Schätzung der Kriegsschäden in Magdeburg ist ausschließlich auf Sachschäden- Gebäude und gewerbliche Sachschäden-, und Hausratsschäden- abgestellt und auf den anlässlich der Auszählung am 12.Juni1945 gewonnenen Unterlagen aufgebaut. Im letzten Abschnitt werden einige Hinweise auf den Umfang der als solche bisher in Magdeburg noch nicht erfassten Schäden des Reiches, der Reichsbahn, Reichspost, anderer Behörden usw. gegeben. Sie sind auf Grund einer Umfrage gewonnen worden.
VI. Gebäudeschäden (Sachschaden) Nach der Auszählung vom 12,Juni1945 sind 2353 Anträge mit zusammen 165.261356RM Schadenshöhe im Kriegssachschädenamt eingereicht worden. Nach Angaben der Bauverwaltung muß mit etwa 8 bis 9000 zerstörten Gebäuden in Magdeburg gerechnet werden. Demnach wäre noch nicht einmal ein Drittel der zerstörten Gebäude in Magdeburg schadensmäßig angemeldet. Man darf jedoch nicht die beantragte Gesamtschadenssumme mit 3 multiplizieren . Der Beitrag von 165 Millionen RM umfasst etwa 52 Millionen Schäden der Antragsteller mit mehr als 1 Millionen Gebäudeschaden. Dieser Betrag wird man höchstens verdoppeln dürfen, das aus den vorhandenen Unterlagen der Großindustrie hervorgeht, daß die meisten dieser Betriebe etwa die Hälfte ihres Gebäudeschadens bereits angemeldet haben. Das ergibt 104 Millionen RM Den Restbetrag von 100 Millionen RM verdreifacht, ergibt nach den Unterlagen der bereits gestellten auf die noch zu erwartenden Anträge 300 Millionen RM
so daß mit einem Gebäudeschaden von insgesamt 404 Millionen RM zu rechnen wäre. Da die hochwertigen Wohn- und Geschäftsgebäude namentlich der Altstadt wie auch die Gebäude der Industrie durch Zielangriffe besonders durch Totalzerstörung betroffen wurden, ergibt sich somit der Anteil des Gebäudeschadens am Gesamtgebäude-Einheitswert von etwa 600 Millionen RM mit zwei Drittel. Erst die Auszählung der Ergebnisse der Wohnungszählung wird genaue Anhaltspunkte für den Ausmaß des Gebäudeschadens in Magdeburg durch genaue Feststellung der Zahl der zerstörten Wohngrundstücke und damit die Überprüfung der hier vorliegenden Schätzung bieten.
VII. Gewerblich Sachschäden Nach der Auszählung vom 12.Juni1945 sind 5051 Anträge mit zusammen 207.17200 RM Schadenshöhe eingereicht worden. Von diesem entfallen etwas mehr als die Hälfte = 107 Millionen RM auf Antragsteller mit einem Schaden über 1 Millionen RM – Industrie, Behörden, Großhandel usw. Bei etwa 17.000 insgesamt vorhandenen Betrieben muß man damit rechnen, daß erwa zwei Drittel, mindestens jedoch 10.000 irgendwie geschädigt sind, so daß etwa nur die Hälfte der im ganzen noch zu erwartenden Anträge bisher eingereicht sein dürfte. Verdoppelt man demnach allgemein die bisher angemeldeten Summe der beantragten Schäden, so ergibt sich ein Gesamtschaden der Magdeburger Wirtschaft von etwa 420 Millionen RM was etwa zwei Drittel des Betriebsvermögens der Magdeburger Wirtschaft von etwa 800 Millionen RM entsprechen würde. Es muß hier noch ein Zuschlag von etwa 100 Millionen RM gemacht werden, der für die Schäden der später neu hinzukommenden Unternehmungen (Brabag, Junkers, Giesche usw.) einzusetzen ist. Es ergibt sich somit ein gewerblicher Sachschaden von insgesamt 520 Millionen RM An Gebäuden- und Gewerbe-Sachschäden wäre dann für Magdeburg ein Betrag von 404 + 520 = 924 Millionen RM als ungefährer Gesamtschaden anzunehmen.
VIII. Hausratsschäden Allein durch den Großangriff vom 16.1.1945 sind etwa 190.000 Personen obdachlos geworden, während die Zahl der von früheren und späteren Angriffen her obdachlos gebliebenen Personen sich auf etwa 70.000 belaufen dürfte. Im folgenden wird davon ausgegangen, das etwa 200.000 Personen dauernd ohne eigene Wohnung geblieben sind, da ja zahlreiche Wohnungen zwischen den einzelnen Angriffen zum Teil wieder bewohnbar wurden. Diese Zahl dividiert durch 3,4 den Familien Koeffizienten, d.h. Kopfstärke je Haushaltung auf Grund der Volkszählungsereignisse für Magdenburg im Jahre 1949 ergibt die ungefähre Zahl der durch den Luftangriff zerstörten Wohnungen.
200.000 : 3,4 = 58.824 rd. 59.000 d.h. 53% also etwas mehr als die Hälfte der in Magdeburg vorhandenen Wohnungen. Es ist für diese Schätzung unwesentlich, daß nicht alle Haushaltungen in eigenen Wohnungen wohnten. Man kann aber ohne weiteres annehmen, daß rd. 60.000 Familien den Verlust ihrer Habe, zum größten Teil als Totalschaden, zu beklagen haben. Aus den Erfahrungen des Kriegssachschädenamtes lassen sich folgende Schadenshöhen je na der sozialen Schichtung der Bevölkerung annehmen:
1. für einfachste Verhältnisse 5000 RM 2. für einfache 10.000 RM 3. für den Mittelstand 16.000 RM 4. für den gehobenen Mittelstand 24.000 RM 5. darüber 60.000 RM
durchschnittlicher Gesamtbetrag des Schadens an Hausrat, Möbeln, Bekleidung, anderen Einrichtungsgegenständen und persönlicher habe.
Kombiniert man die Einkommensschichtung mit der entsprechenden Aufteilung der Lohnsteuerpflichtigen und zieht auch die Vermögensgruppierung hinzu, so ergeben sich folgende Anteile zu
1. 41% 24.600 2. 25% 15.000 3. 15% 9.000 4. 8% 4.800 5. 11% 6.600 an der Gesamtzahl von 60.000 bombengeschädigten Haushaltungen.
Diese Anteilszahlen zu den Gruppen der durchschnittlichen Schadenssummen in Beziehung gesetzt, ergibt dann den mutmaßlichen Beitrag des in Magdeburg entstandenen Hausratsschaden
1. 5.000 x 24.600 = 123.o Millionen RM 2. 10.000 x 15.000 = 150.o Millionen RM 3. 16.000 x 9.000 = 144.o Millionen RM 4. 24.000 x 4.800 = 115.2 Millionen RM 5. 60.000 x 6.600 = 396.o Millionen RM = 928,2 Millionen RM
Die Anteile zu 5 sollen auch für den so schwer schätzbaren Anteil der künstlerisch-hochwertigen Bestandteile der Wohnungseinrichtung wie Bilder, Sammlungen aller Art, Porzellan, Gläser, Bibliotheken und Bücher, Musikinstrumente usw. repräsentieren. Insgesamt wäre also nach der vorliegenden Schätzung in Magdeburg mit einem Gesamtsachschaden
an Gebäuden 404 in Gewerbe 520 an Hausrat usw. 928.2 zusammen also 1.852.2 = 1,9 Milliarde RM zu rechnen.
IX. Die vorliegende Schätzung hat sich, wie bereits ausgeführt, lediglich auf Unterlagen der Auszählung im Kriegssachschädenamt am 12.Juni1945 beschränkt. Die angestellte Berechnung umfasst den mutmaßlichen Gesamtschaden in Magdeburg. Das bisher noch keine Unterlagen über die annähernde Höhe der Gebäudesachschäden des Reiches, der Reichsbahn, Reichspost, der Stadtverwaltung und anderen Behörden vorliegen, dürfen die fplgenden Hinweise auf Grund einer besonderen Umfrage aus Anlaß der Aufstellung vorliegender Schätzungen besonderes Interesse beanspruchen. Die Zahlen sind -das sei noch einmal ausdrücklich bemerkt- in den Angaben der obrigen Schätzung bereits enthalten.
Angegebene Schadenssummen
im Stadtgebiet Magdeburg Gebäude- übriger Sachschaden zusammen Reichsfinanzverwaltung 5.746000 500000 6.246000 Reichspost 2.000000 2.500000 4.500000 Reichsbahn 50.788000 16.000000 66.788000 Regierung 800000 200000 1.000000 Stadtverwaltung 55.000000 10.000000 65.000000 143.534000
X. Da anzunehmen ist, daß die Erfassung bzw. auch die Berücksichtigung von Reichsbehörden, Unternehmungen, Betrieben anderer Körperschaften doch noch lückenhaft sein wird, kann der auf Grund der obigen Schätzungen errechnete Gesamtschaden ohne weiteres auf rd. 2 Milliarden RM beziffert werden. Vergleichsweise sei darauf hingewiesen, daß der gesamte Sachschaden in Frankfurt am Main auf 5 Milliarden RM beziffert wird. Es bedarf aber nicht übersehen werden, daß es sich bei den meisten der vorliegenden Angaben um die Ergebnisse einer Schätzung handelt. Sie ist mit dem nötigen statistisch-methodischen Rüstzeug vorgenommen worden und dürfte dem Hauptzweck derartiger Schätzungen: brauchbare Annäherungswerte zu ermitteln, voll entsprechen.
Schadenshöhen
Lfd.-Nr. Angriffstag Zahl der Anträge Summe der Schadenshöhe (RM)
So ihr Lieben! Durch freundliche Hilfe bekam ich dieser Tage mehrere Fotos von Unterlagen aus dem NASA in Washington. Sobald ich die entsprechenden Dateien der Fotos (Originalformat) auf dem Rechner habe (derzeit nur kleine WhatsApp Version) stelle ich mehr ein.
Blaue Markierung: Sichtbare Schäden vor dem Angriff am 16.01.1945 Rote Markierung: Sichtbare Schäden nach den Angriffen zwischen dem 16.01.45 und 08.02.45