Zu Staßfurt hab ich mal gesucht und folgendes gefunden:
Hier in Staßfurt gab es offensichtlich unterirdische Tanklager. Die ehemaligen, 1890-93 geteuften, Salzschächte Leopoldshall IV-V (Friedrichshall) wurde von 1937-45 von der Wirtschaftsforschung (WIFO) als unterirdisches Tanklager ausgebaut und wohl auch betrieben. Nach 1945 erfolgte die Auslagerung und Demontage des Tanklagers. Offensichtlich als Reparation. Am 1.4.1947 übernahm Kaliwerk Staßfurt die stillgelegte Anlage. 1998-2001 erfolgte erst die Verfüllung der Schachtröhren. Den Amerikanern war sicherlich durch seine Luftaufklärung diese Anlage bekannt und so wird er auf einen Angriff verzichtet haben da ein Erfolg wie in Derben auf Grund der Lage des Lagers nicht zu erwarten war. spusu
Foto: Martin Schramme, 2012 Foto: Martin Schramme, 2012 Foto: Martin Schramme, 2012 Foto: Martin Schramme, 2012
Weil im Krieg große Menge Flugbenzin benötigt würden, ohne dass man sie noch aus dem Ausland hätte beschaffen können, organisierte die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft (Wifo) bis zum Kriegsbeginn im September 1939 Hunderttausende Tonnen Mineralöle. Zehn Tanklager mit einer Gesamtkapazität von mehr als einer Millionen Tonnen Kraftstoffe waren an grenzfernen, verkehrsgünstigen Orte außerhalb von Städten und Industriezentren geplant. Im Reich entstanden acht Großtanklager (Staßfurt, Derben, Krailing, Nienburg, Hitzacker, Neuburg, Bremen-Farge, Drugehnen/Samland in Ostpreußen). Durch Gebietsanschlüsse kamen zwei weitere hinzu (Wien-Lobau, Hniewitz im Sudentenland). Die Bunkeranlage in Staßfurt bot Platz für 222.000 Kubikmeter Kraftstoffe.
1934 war das Tanklagerprogramm angeschoben worden. Dafür wurde am 24.08.1934 in der Reichshauptstadt Berlin die Tarngesellschaft Wifo gegründet, um den noch geltenden Versailler Vertrag ("Versailler Diktat") unterlaufen zu können, der Deutschland den Besitz von Panzern und Flugzeugen verbot. Gesellschafter waren die Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten AG (Öffa) und die I.G. Farbenindustrie AG (Anteilverkauf Ende 1935 an die Deutsche Bau- und Bodenbank AG).
Schacht Friedrichshall II (Leopoldshall V)
Foto: Martin Schramme, 2012 Foto: Martin Schramme, 2012 Foto: Martin Schramme, 2012 Foto: Martin Schramme, 2012
Die Salzförderung ist ein wichtiger Aspekt in der Geschichte Staßfurts. 1852 wurden dort die ersten Kalischächte der Welt (von der Heydt und Manteuffel) eröffnet. 1890 wurde der Kalischacht begonnen, 2001 versiegelt. In den 1930er Jahren wurde das Salzbergwerk zum Lager umfunktioniert. In Staßfurt lagerten indes nicht nur große Mengen Flugbenzin (siehe Bela-Bunker), sondern auch der größte Teil der deutschen Uranerz-Vorräte.
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Der link selber geht mit error auf. Aber ich habs umgekehrt gemacht, in dem ich den Link in die Suchfunktion Google kopiert habe und da öffnete sich dann die Seite. Magado
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ZitatGepostet von MilitariaMD das verstehe ich nicht...bei google einfach " Bela Tanklager Staßfurt " eingeben und gleich der erste Link, da kommt man auf die Seite...
[ Editiert von Administrator hadischa am 29.10.13 16:51 ]