Hallo allerseits ! Bin erst seit heute Mitglied hier ! Falls es noch interessant ist für Euch , ich kann glaube ich zur Aufklärung des abgestürzten Flugzeuges beitragen ! Es handelt sich zu 100% um eine fliegende Festung ( B-17-F ) ! Ich habe am Absturzort direkt am Ortseingang Theerhütte rechts im Wald ein originales Typenschild gefunden ! Neben B-17-F sind verschiedene Modell Nr. und ähnliches zu lesen ! Dazu der Firmenname :
Briggs Manufactoring Co.
Airplane Parts Division
Detroit/Michigan
Die Firma Briggs hat nach meinem Kenntnisstand wohl selbst keine kompletten Flugzeuge hergestellt aber diverse Teile zugeliefert. So die MG- Kuppel an der Unterseite. Somit handelt es sich wahrscheinlich um ein Typenschild eines Teils welches die Firma Briggs gebaut hat. Für den Standort Letzlingen finden sich tatsächlich zahlreiche Infos für einen Absturz einer B17. Jedoch handelt es sich dabei um eine B17 "G" und nicht um eine B17 "F". Ob es sich um die gleiche Maschine handelt kann sicher nur eine Ersatzteilliste der Firma Brigg klären. Aber warten wir mal was der Peter Reinhardt in seinem Archiv findet.
Ja B17 F ist richtig, es war aber ein Serientypenschild und gehörte der B-17 G die im Bereich abstürzte, ebenso die vor längerer Zeit aufgefundenen Blechteile die bereits hier abgebildet sind. Das Typenschild wurde in die G eingebaut. Du hast drei rote Punkte eingezeichnet, was bedeutet das? Der Abschuss erfolgte durch deutschen Jagdflieger. Die Bergung der großen Teile erfolgte durch Fliegerhorst Gardelegen. Mehr ist zZ nicht herauszubekommen!!!
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Kurze Information. Das gefundene Schild ist NICHT das Typenschild der B-17, es ist ein Baugruppenschild, in diesem Fall der rechten Tragfläche. Da diese Teile in Produktionslosen in Großserien produziert und eingelagert wurden, ist sehr wahrscheinlich, dass die für die B-17 F gebauten Teile in eine B-17 G eingebaut wurden.Das war nicht ungewöhnlich. Weiterhin, bezüglich der Besatzung: 6 KIA und 4 POW..
Ein guter Falk, ein treuer Hund, ein edles Pferd sind mehr als tausend Taler wert !
Wie ich beim Suchen bemerkt habe ist im Raum Letzlingen in Bezug auf Abstürze tüchtig was los gewesen. Bei Wicki fand ich den möglichen Verursacher der Wellblechteile:Es geht hier um die Junkers G31 ...."Insgesamt wurden nur 13 Flugzeuge dieses Typs hergestellt. Die Deutsche Luft Hansa setzte ihre Maschinen auf den Strecken Berlin – London, Hamburg – London, Berlin – Königsberg, Berlin – Malmö, Berlin – Paris und Berlin – Wien ein. Eine G 31 der ÖLAG beflog die Route von Wien nach Berlin.
Zu einem folgenschweren Unfall kam es mit der D-1473 (Werknummer 3005). Die „Rheinland“ verbrannte am 11. Dezember 1928 bei einer Notlandung in Letzlingen bei Stendal. Der einzige Passagier konnte sich leicht verletzt retten, Flugzeugführer Gustav Dörr, sein Bordmonteur Müller und sein Funker Orgel starben in den Flammen."