Hallo, hat jemanden Kenntnisse über die Organisation Todt Ortslager?
denn ich denke dieses Lager hat mit der Organisation Todt zu tun. (Todt seinen Vornamen wahr ja Fritz).
Dieses Lager ist benennt bei einem Reisebericht, von einem Inspekteur von den Panzerzüge, zu anruft und Rückfahrt bei Panzerzug 72. in August 1944.
So dieses Lager befandet sich 1 Stunde fahrt mit Omnibus von dem Bahnhof von Rastenburg.
Und 15 minuten von der stelle wo sich der Panzerzug 72 Aufenthalt bei diesem Datum. (Also die Aufenthalt stelle muss auch ein Bahnhof sein, oder eher eine stelle wo Gleise sind sowie zum Beispiel ein Reparatur werk für Züge). (Aber hier wurde nicht benannt, ob er aus dem Lager Fritz ein Auto benutzt hat, und fuhr 15 minuten, für den Panzerzug 72 zu erreichen, oder ob er 15 minuten die Laufzeit oder Marschzeit ist.
Also welche Alte Straßen wie von Rasterburgen Bahnhof abfahren mit Omnibus, könnten hier in dem Sommer, in eine Stunde Fahrt erreicht werden?
Hat von euch einige Kenntnisse über die Geschwindigkeit wie ein Omnibus zu diese zeit Fahren konnte? 60 oder 80km/h
Ich habe gerade mit Google herum gearbeitet, und habe bei Rastenburg Umgebung die K-15 Rad Gruppe gefunden, wo in Goldap sich befand.
und Goldap und Kętrzyn (Rastenburg) ist 85-90km Entfernt.
Aber ob jetzt K-15 Lager von 1939 nach Fritz Todt Tod, "Fritz" Lager umbenannt wurde???
Wenn Rastenburg auch über 800 km von Magdeburg entfernt ist, und damit nicht mehr dem Bereich unserer Fachgruppe zugeordnet werden kann, will ich zum Lager Fritz einige wenige Anmerkungen machen. Neben dem Führerhauptquartier Wolfsschanze gab es in Ostpreußen noch einen zweiten militärischen Führungsstab für die Ausführung des Barbarossa-Planes (Krieg gegen die Sowjetunion). Das war das Objekt Mauerwald. 9 Kilometer nordöstlich der Wolfsschanze, 8 Kilometer entfernt von Angerburg am Masurischen Kanal. Nach Lötzen waren es 22, nach Rastenburg 28 und nach Görlitz 18 Kilometer. Zwischen Rastenburg und Angerburg gab es seit 1907 eine Bahnverbindung. Diese Strecke wurde bei Beginn der Bauarbeiten für die Wolfsschanze für den zivilen Verkehr gesperrt und nur noch für den Transport von Baumaterial und Arbeitern benutzt. Selbstverständlich erhielt die Wolfsschanze einen eigenen Bahnhof auf dem später die Staatsgäste von Adolf Hitler empfangen wurden. Für die Verbindung mit dem ab 1940 gebauten Mauerwald für das Oberkommando des Heeres (OKH) erfolgte der Bau eines Anschlussgleises und eines Bahnhofs in Mauerwald. Wie die Wolfsschanze wurde auch Mauerwald von der Organisation Todt (OT) nach Planungen und unter Leitung des Ingenieurs Peter Behrens. Der Deckname "Chemische Werke Askania" galt sowohl für die Wolfsschanze als auch für Mauerwald. Zu der täglich um 9.00 Uhr in der Wolfsschanze stattfindenden Morgenlage (Besprechung bei Hitler) fuhren die Generäle des OKH entweder mit Kraftfahrzeugen oder mit einem Zwei-Waggon-Motortriebwagen. Hitler besuchte Mauerwald drei Mal (einmal z. B. mit dem italienischen Diktator Benito Mussolini). Mauerwald war auch Unterkunftsort für die Vertreter der befreundeten Staaten und ausländische Militärattaches. Das Lager Mauerwald wurde im Dezember 1944 nach Zossen verlegt und nicht von deutschen Truppen zerstört. Es beherbergte etwa 40 Feldmarschälle und Generale sowie 1500 Offiziere und Soldaten der Wehrmacht. Von den etwa 250 errichteten Gebäuden sind bis heute 30 Schutzbunker erhalten geblieben. Mauerwald bestand aus zwei Lagerbereichen, die durch die Chaussee Angerburg - Rosengarten getrennt waren. Auf der Seite zum Mauersee befanden sich Schutzbunker (einer davon war nach Plänen Adolf Hitlers gebaut). Dieser Teil wurde als Lager "Quelle" bezeichnet. Der größere Teil der Anlage nannte sich Brigittenstadt und umfasste den eigentlichen Lagerbereich des OKH mit der Tarnbezeichnung Lager "Fritz"; mit Fritz Todt hatte das nichts zu tun. Darüberhinaus gab es in Brigittenstadt noch den Bahnhof mit Verbindungen zur Wolfsschanze und zu den Hauptquartieren von SS-Chef Himmler und dem Leiter der Reichskanzlei Lammers. Die ehemaligen Quartiere der Chefs des Generalstabs (Halder, Zeitzler, Guderian) sowie das von Oberst von Stauffenberg, die sich ebenfalls in Mauerwald befanden existieren nicht mehr. Die übrigen befinden sich in einem verhältnismäßig guten Zustand, wenn auch allen Zubehörs entledigt.
Ergänzend will ich zu der einen Frage noch etwas mitteilen: Wie schnell fuhren um 1940 deutsche Omnibusse? Es gab vor Beginn des 2. Weltkrieges Fernbusverbindungen, die in der Regie der Reichspost bzw. der Reichsbahn eingesetzt wurden. Sie sollten durch Nutzung der Reichsautobahnen Komfort, Schnelligkeit und Preiswürdigkeit Werbung für deutsche Busse und deutsche Straßen machen. Der Busverkehr war etwa um ein Drittel billiger als die gleiche Strecke unter Nutzung der 3. Wagenklasse der Eisenbahn. Anliegend die existenden Strecken, ihre Länge, die Zahl der Haltepunkte, die Häufigkeit der Busverbindung, die Fahrzeit und die Durchschnittsgeschwindigkeit. Als allgemeines Maß der erreichten Geschwindigkeit lassen sich wohl 60 km/h annehmen. Auf ostpreußischen Chausseen dürfte das im Gegensatz zur Autobahn allerdings bei Weitem nicht erreicht worden sein.