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#361 RE: Fliegerhorst Burg von MAGADO-2 22.11.2017 14:41

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Sind genug da!!!

#362 RE: Fliegerhorst Burg von Ascanier 60 30.11.2017 18:00

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Buch gestern angekommen, super Lesestoff!

Einen schönen 1ten Advent, Torsten.

#363 RE: Fliegerhorst Burg von MAGADO-2 30.11.2017 18:01

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Freu-Freu!

#364 RE: Fliegerhorst Burg von Linse 01.12.2017 11:27

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Das Buch ist da. Toll geschrieben und erklärt. Viele Fotos und Illustrationen. Mach weiter so!

#365 RE: Fliegerhorst Burg von MAGADO-2 22.12.2017 09:55

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Am 2.März 1945 fand Luftkampf über Burg statt

Nach über 50 Jahren erinnert
Gedenkstein an gefallenen Pilot

Von Gabi Müller

Burg/Reesen. Am 2. März 1945 fand der letzte große Luftkampf über Burg statt. Vier Flieger wurden (von insgesamt 13 Abschüsse) in der Nähe Burgs, zwei über Möckern und einer bei Madel von den Amerikanern abgeschossen. Einer der abgeschossenen Flieger war Alfred Appel. Er fand nach über 50 Jahren in Reesen seine letzte Ruhestätte. Zu verdanken hat der am 2. März 1945 gefallene Jagdpilot seinen Grabstein dem Burger Hobby-Luftkriegshistoriker Werner Dietrich. „Ich kenne die ungefähre Absturzstelle seit März 1945, weil ich damals mit meinem Vater dort zur Jagd ging“, erinnert sich Dietrich an das traurige Erlebnis in seiner Kindheit. „Ich wusste immer, dass der Pilot noch in der Maschine ist“, ergänzt er. Da ihn das Schicksal des damals jungen Piloten interessierte, forschte er nach und erfuhr den Namen des Piloten und dass er am 25. Dezember 1919 in Troppau in der Tschechei geboren wurde. Tatsache ist, dass ohne Dietrichs Initiative Unteroffizier Appel noch heute als vermisst gelten würde. Er veranlasste am 9. Oktober 1999 die Ausgrabung der Maschine und des Piloten auf dem Acker bei Reesen (Volksstimme berichtete 3.2.2001).
Am 9. Oktober 1999 wurde Appel im Beisein zahlreicher Dorfbewohner auf dem Reesener Friedhof beigesetzt. Er wurde in ein bereits bestehendes Soldatengrab gelegt. „Alfred Appel sollte aber einen richtigen Grabstein haben, auf dem jeder sofort erkennen kann, dass es sich um einen gefallenen Soldaten handelt“, erklärte Werner Dietrich, der nun mit drei Männern eine Arbeitsgemeinschaft gegründet hat. Neben den Burger gehören der kleinen Gruppe die Reesener Frank Illies, Manfred Ebert und Frank Fischer an. Die vier Männer sorgten für einen neuen Grabstein und pflegen seitdem die Grabstelle. Doch wer oder was erinnert an die Absturzstelle?, überlegte das Männerteam. Ein Gedenkstein, hieß die Antwort. Ende des vergangenen Jahres wurde der Stein exakt auf der Absturzstelle, die sich auf dem Acker von Manfred Ebert befindet, aufgestellt. Frank Illies sorgte für die Beschriftung des Gedenksteins und die Gärtnerei Frank Dietrich für die passenden Pflanzen.
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