#1 117. Infantry Regiment April 1945 MD von MAGADO-2 17.12.2015 11:38

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Übersetzung des G3-Journals

117. IR.

14.4.45

Um 18:00Uhr wurden von der 117. die Planpausen über die Panzerabwehrstellungen übermittelt. Um 19.00Uhr gab das 1.Bat.117. per Funk an S3 durch: „Die Patrouillen des 1.Bat. hat sich am Kontrollpunkt eingegraben und wird die Patrouillen laufen vom Kontrollpunkt nach Heinrichsberg.“

15.4.45

Um 0:20Uhr S3 vom 120.IR. an S3 117.: „Wir haben Kontakt aufgenommen mit der Patrouille der 117. um 24:00Uhr.
Um 5:38Uhr, 1.Bat. unterrichtete S3, 117. IR, dass der Auftrag der Patrouille, den Fluss zu überqueren, um 5:38Uhr abgeschlossen wurde.“
Um 6:00Uhr wurde dem S3 mitgeteilt vom 1.Bat. 117., dass auf den Patrouillen alles ruhig sei ist in dem Bereich und den Bereichen der Kompanien.“ Dann meldete 2.Bat. 117. an S3, dass vom Rande der Stadt einige Artilleriesalven in der Nacht einschlugen. „Ein feindlicher Soldat schwamm in der Nacht durch die Elbe um sich zu ergeben.“
Um 7:00Uhr meldete sich das 3.Bat. 117.im Funknetz und berichtete, dass der größte Teil des 3.Bat. in Stellung in Angern liegt.
Um 7:50Uhr meldete S3 dem 3.Bat. 117. Säuberung der Wälder zwischen Angern und Colbitz.
11:00Uhr, 3.Bat. berichtete, dass sie das neue Gebiet um 9:30Uhr eingenommen haben.
Um 11:45Uhr beauftragte S3, das 1.Bat. 117., einen Zug nach Farsleben zu schicken, um den MG-Zug zu unterstützen.
Um 13:15Uhr beauftragte S2 das 3.Bat. 117. Patrouillen zu laufen in Gruppenstärke nach Kehnert.
Um 13:20Uhr ging Oberst Johnson und S2 117 IR zum Bataillon.
Um 14:20Uhr berichtete 2.Bat. 117. von feindlichen Artillerieeinschlägen nahe dem Gefechtsstand von 135 Grad bei 750205.
Um 17:00Uhr war Oberst Johnson und S2 im Gefechtsstand des 117.IR.
Um 17:00Uhr berichtete 2.Bat.117., dass Fahrzeuge des .Bat. die Straße benutzten, in der Nähe, wo sie Artilleriebeschuss bekamen.
Um 17:02Uhr schlug S3 dem1.Bat. 117. eine alternative andere Route zu nutzen vor.
Um 18:00Uhr wurde dem 117.IR mit Planpausen die neuen Divisionsgrenzen mitgeteilt. Planpausen legten auch Stellungen der 125. Cavalery und die Stellungen der Panzerabwehrgeschütze der 117. fest.
Um 18:20Uhr berichtete 2.Bat.117. von Artilleriebeschuss als sie in Rogätz waren. Es wurde angenommen, dass es 150mm Geschosse waren. Sie trafen Häuser in dem Ort.
Um 18:25Uhr bat Oberst Johnson die 118.FA., ein Beobachtungsflugzeug zu schicken, um nachzuschauen, ob er den Standort der feindlichen Artillerie feststellen kann. Die 118.FA. antwortete, sie lokalisierten die feindliche Batterie bei 76821586(hinter Niegripp) und wollten in fünf Minuten ihrerseits das Feuer auf sie 15 Minuten lang erwidern, um die gegnerische Batterie zu vernichten.
Um 19:10Uhr bat S3 117.IR die 118.FA um konzentriertes Feuer auf die feindliche Batterie, die noch immer konzentriert auf ihre Stellungen schoss. Dann teilte 2.Bat. mit, dass die Artillerieanschläge auf dem Anzimuth von 87 Grad kommen.
Um 19:20Uhr Oberst Johnson an Kommandeure der 118.FA.: „leitet das Feuer auf festgestellte feindliche Batterie bei dem Ort/in den Ort Parchau.“
Um 20:15Uhr benachrichtigte S3 das 3.Bat.117.: „Die A-Kompanie der Panzer wird morgen mit dem 1.Bat. zusammen kommen.“

16.4.45

Um 2:10Uhr meldete 2.bat.117. an S3, dass die E-Kompanie von ihrer Patrouille zurückkam. Sie wird den vollständigen Bericht später übermitteln.
Um 2:30Uhr setzte 2.Bat. ihre Information an S3 fort, dass die Patrouille Feinde feststellte, die am anderen Elbufer sich eingruben. Es befinden sich auch Feinde auf der Halbinsel gegenüber der B-Kompanie.
Um 2:35Uhr gab S3 die Information von den beobachteten Feinden auf der Halbinsel an das 1.Bat.117. weiter und entsprechende Instruktionen.
Um 3:00Uhr informierter 1.Bat.117. den S3, dass die Patrouille des 1.Bat. feindliche Soldaten hörte und ein Fahrzeug in ihrem Patrouillengebiet.
Um 9:15Uhr war S1 mit der 118.FA über Drahtfunk verbunden.
9:45Uhr G3 an S3 117.: „Die 35. Division übernimmt heute euer Gebiet und ihr werdet nach Mittag in euer neues Gebiet rücken.“
9:50Uhr S3 an 2.Bat.117.: „Ihr sollt aufbrechen nach Mittag in euer neues Gebiet möglicherweise zu Fuß. Ihr werdet aber eine Kompanie zurück lassen, bis ihr direkt von der 35. ID abgelöst seit.“
Um 9:52Uhr informierte S3 auch das 1.Bat.117.IR.: „Ihr sollt erhalten nach Mittag den Befehl, aufzubrechen in euer neues Gebiet. Die B-Kompanie wird in der Stellung bleiben in der ihr bisher gewesen seit bis sie von der 35.ID direkt abgelöst wird. Auch zwei Züge auf Vorposten sollen ihre Stellungen solange halten bis sie direkt abgelöst sind. Der Marsch in das neue Gebiet wird wahrscheinlich zu Fuß erfolgen.“
Um 9:54Uhr informierte S3 auch das 3.Bat.117.: „Euere Einheit wird wahrscheinlich nach Mittag nach SW zu Fuß i eueren neuen Versammlungsraum marschieren.“
Um 10:15Uhr informierte G3 den S3 117.IR: „Ihr verliert die C-Kompanie des 743.Pz.Bat. gegen Mittag.“
Um 10:20Uhr gab S3 die Meldung. „Ich benachrichtigte die Einheit, sich bereit zu halten für den Marsch am Nachmittag, in den neuen Versammlungsraum,“ und 10:45 Uhr der Kommandeur der HQ- Kompanie und der Assistent kommen um ein Quartierkommando für das neue Gebiet zu bilden. Der S3 meldete für das 117.IR die Marschordnung der Bat. „Sie soll sein 1-3.Bat.
Um 10:50Uhr informierte S3, die Bat. des 117.IR und die unterstellten Einheiten, dass das HQ- Kommando den Gefechtsstand um 11:30Uhr verlässt und das von den Bat. Abgeordnete zu dieser Zeit hier sein sollten. Um 10:55Uhr berichtete der S3, dass der Fuß- und motorisierte Marsch der Bat. des 117.IR um 13:00uhr beginnen wird. Ein Zug soll noch in Angern verbleiben.
Um 11:10Uhr S3 an 3.Bat. „Eure Kraftfahrzeuge werden um 13:00Uhr den Marsch beginnen. Das Regiment wird sich von Angern zum neuen Versammlungsraum absetzen.“
Um 11:20Uhr teilte Oberst Johnson dem G3 vom Korps mit, dass die Pioniere im neuen Versammlungsraum mit untergebracht werden. G3 sagte, dass die 2.Pz.D. aus einem teil des Gebietes abzieht, so dass dort genug raum entsteht. Um 11:30Uhr rückte die Quartierkompanie zum neuen Versammlungsraum ab.
Um 11:32Uhr informierte S3, dass alle Fahrzeuge des 1.Bat. den IP um 13:00Uhr verlassen und die Fußtruppen um 13:30Uhr. Der Gefechtsstand ist bei Angern 659159, Entfernung etwa 12 Meilen. Um 11:35Uhr sagte S3 dem Verbindungsoffizier des 743.Pz.Bat., dass seine Einheit in des neue Gebiet um 16:30Uhr einrücken wird. Um 11:40uhr unterrichtete S3 dem Verbindungsoffizier über den Abmarsch der 117. Die Fußtruppen sollten um 13:10Uhr aufbrechen. Die Fahrzeuge passierten um 13:15Uhr den I-Punkt. Die Divisionsplanpausen zeigten den Einheiten den neuen Versammlungsraum und die Wege die dorthin führen für das 117.IR. Der Marsch der Einheiten des 117.IR sollte um 21:00Uhr abgeschlossen sein. S3 bat um 11:50Uhr um Erlaubnis, die B-Kompanie des 1.Bat. erst nach Einbruch der Dunkelheit in Marsch zu setzen um dadurch feindliches Artilleriefeuer zu vermeiden. Die Erlaubnis wurde erteilt. Mit der ablösenden Einheit konnte nun Vereinbarungen getroffen werden.
Um 12:00uhr befahl S3 dem 2.Bat.117.: „Sichert den Verbleib der F-Kompanie an ihrem Platz ab, bis sie von der 35.ID abgelöst wird.“
Um 12:10Uhr Oberst Johnson an alle Bat.: Überprüft alle Männer für den Marsch auf Material, was sie nicht zu transportieren brauchen. Kontrolliert auch die Quartierzettel da auch andere Einheiten sie gern nutzen wollen. Um 14:00Uhr schloss der alte Gefechtsstand. Der neue Gefechtsstand öffnet um 15:00Uhr in Gutenswegen 570103.
Um 17:00Uhr war das 3.Bat. im Drahtfunk angeschlossen, um 17:55Uhr das 2.Bat., um 18:25Uhr war die Division am Drahtfunk mit dem neuen Versammlungsraum und dem Gefechtsstand der 117. angeschlossen.
Um 18:40Uhr meldete das 1.Bat.117., dass alle ihre Einheiten im neuen Gebiet eingetroffen sind, außer die B-Kompanie und ein Teil der C-Kompanie, die 17:40uhr noch hinter ihr stand.
Um 18:45Uhr meldete S3 an G3: „Alle Einheiten sind zusammengezogen im neuen Versammlungsraum mit Ausnahme der B und F-Kompanie und zwei Züge der C-Kompanie.“
Um 22:30Uhr teilte G3 dem S3 mit, dass die 117.Infanterie morgen Magdeburg angreifen wird. „Der Befehl wird später in der Nacht durch Verbindungsoffizier mitgeteilt.“ Der G3 sagte ihm auch, das die zwei Züge der C-Kompanie morgen durch die Cavaleryeinheiten abgelöst werden. Der Angriff auf Magdeburg wird irgendwann am Nachmittag(14.4.45) erfolgen.
Um 22:35/38/40Uhr wurde diese Nachricht an das 1. bis 3.Bat. weitergegeben.
Um 22:00Uhr schloss auch die F-Kompanie im neuen Versammlungsraum auf. Das teilte das 2.bat. dem S3 22:40Uhr mit.

17.4.45

2:00Uhr G3 teilte S3 mit, dass die A-Kompanie der 823.Panzerjäger der 117. unterstellt ist. Ein Zug würde sich noch später melden.
3:00Uhr meldete 1.Bat.117.IR an S3: „Die B-Kompanie schloss im neuen Abschnitt um 2:55Uhr auf.“
Um 7:15Uhr teilte S3 allen Bat. mit, dass die berichte der Kommandeure bis 8:15Uhr im Gefechtsstand der 117. sein müssen.
Um 8:00Uhr traf die Div.-Feldorder 70 und die zugehörigen Planpausen im Gefechtsstand 117. ein.
Um 8:10Uhr wurde mitgeteilt, dass der Kommandeur der Stabskompanie einen vorgesehenen Gefechtsstand bei Ebendorf sucht und einnehmen wird.
Um 8:15Uhr wurden die Kommandeure des 1. bis 3.Bat.117.IR zu einer Besprechung bei Oberst Johnson im Gefechtsstand sich einzufinden haben.
Um 9:30Uhr wurden in den Planpausen der 117. die Phasenlinien und Kontrollpunkte festgelegt.
Um 9:32Uhr A3 an 118.FA. „Benutzt Signaltücher auf euren Trucks, die ihr abschickt. Schickt auch drei vorgeschobene Beobachter für das 2.Bat.“
Um 9:45Uhr wurde angewiesen, dass die Männer der 117. entweder in Erdlöchern sein sollten oder in Kellern vor der Bombardierung Magdeburgs.
Um 9:50Uhr wurde der Ort für eine neue Wasserstelle bei Y522065 gemeldet.
Um 10:40Uhr wurde gemeldet, dass der Verbindungsoffizier der Div. die Information gab, dass der geplante Luftangriff auf Magdeburg verschoben wurde und von 11.00Uhr bis 14:45Uhr stattfinden wird.
Um 10:45Uhr gab S3 dem 3.Bat.117. bekannt, dass es nicht um 13:30Uhr vorgesehen wird: „Die H-Stunde ist auf 14:45Uhr verlegt.“ Auch das 1.Bat. wurde über die Verschiebung des Luftangriffs auf 13:00Uhr informiert und dass die H-Stunde 14:45Uhr sein wird.
Um 10:50Uhr wurde auch das 2.Bat. diesbezüglich informiert.
Um 11:20Uhr G3 an S3: „Die H-Stunde verändert sich auf 15:15Uhr. Um 11:30Uhr unterrichtete S3 alle Bat. über die Verschiebung. Demzufolge verschob sich auch der Aufbruch der Bat. von der alten H-Stunde um weitere 30Minuten.
Um 12:15Uhr meldete das 2.Bat., dass es in das neue vorgeschobene Gebiet marschiert.“
Um 14:00Uhr schloss der Gefechtsstand der 117.IR und 14:20Uhr eröffnete er den neuen Gefechtsstand in Ebendorf bei Y621052.
Um 14:30Uhr meldete 1.Bat. per Funk, dass es in der Position ist, bereit aufzubrechen. Es meldete auch gute Ergebnisse die es beobachtete, von der Bombardierung Magdeburgs.
Um 14:40Uhr meldete auch das 2.Bat.117, dass es in der Ausgangsposition ist um von hier aufzubrechen.
Um 15:15Uhr meldete 1. und 2.Bat.117.IR, dass sie gerade vorgehen.
Um 15:20Uhr schloss der Gefechtsstand in Ebendorf.
Um 15:22Uhr meldete G3 das die Bat. aufgebrochen sind.
Um 15:30Uhr eröffnete der neue Gefechtsstand der 117. in Olvenstedt 622025.
Um 15:30Uhr meldete das 1.Bat. per Funk, dass es die Vormarschlinie(PL=Phasenlinie) „Oboe“ erreicht hat.
Um 15:30Uhr meldete 1.Bat., dass es sich auf dem halben Weg zwischen „Oboe“ und „Peter“ befindet.
Um 15:45Uhr informierte S3 an 2.Bat.: „Die Einheit links von euch rückt gerade vor, ohne auf Widerstand zu stoßen.“
Um 15:38Uhr meldete das 2.Bat., dass es gerade am Check Point 2 ist.
Um 16:00Uhr S3 an 1.Bat.: „Die Einheit rechts von euch ist, jetzt im Objekt „Baldy“ ohne auf Widerstand zu stoßen.“
Um 16:02Uhr S3 an 2.Bat.: „Die Einheit links von euch hat die Objekte „Harold“ und „Teen“ erreicht und geht vor auf „Stinky“ zu, ohne auf Widerstand zu stoßen.“
Um 16:10Uhr meldete 1.Bat., dass es an der Vormatschlinie „Sig“ ist. Das 2.Bat. meldete 16:12Uhr, dass es über die Vormarschlinie „Obore“ bereits hinaus ist.
Um 16:14Uhr meldete 1.Bat., dass Häuser in diesem Gebiet, die nicht von Zivilisten besetzt sind, mit Minenfallen versehen sind.
Um 16:48Uhr meldete 119. per Funk an 117., dass es auf dem halben Wege durch das Objekt „Baldy“ ist.“
Um 16:50Uhr meldete sich Oberst Johnson bei S3: „Schickt das 3.Bat. jetzt zur Stadt los. Das 118.FA.Bat. ist jetzt auch über Leitung verbunden.“
Um 16:55Uhr teilte S3 dem 1.Bat. mit, dass die Einheit rechts von ihnen(3.Bat.) „Baldy“ säubert und es rückt vor auf „Joe“ ohne auf Widerstand zu stoßen.“
Um 16:58Uhr meldete 1.Bat. per Funk, dass es an eine Straßensperre gelaufen ist und Beschuss durch ein Panzerabwehrgeschütz und Panzerfäuste erhält. Das wurde um 17:25Uhr an Oberst Johnson weitergemeldet, ebenso die Situationen der anderen Einheiten links und rechts.
Um 17:40Uhr meldete das 3.Bat., dass es aushalten wolle, bis 119. Infanterie „Baldy“ geschafft hat(nachgezogen hat).
Um 17:45Uhr meldete 119.Infanterie, dass es auf dem halben Wege ist nach „Joe“ und auf Widerstand trifft.
Um 16:46Uhr S3 an 1.Bat.: „Einheit rechts von euch ist auf dem halben Wege nach „Joe“ und marschiert nach Osten. Das 1.bat. meldete zurück, dass es sie jetzt sehen kann.
Um 17:48Uhr meldet per Funk die Einheit links von uns (120.Infanterie), dass sie am nördlichen Rand von „Stinky“ sind.
Um 17:58Uhr meldete 119.Infanterie, dass sie am Rand von „Joe“ sind und schnell vorrücken, aber Direktbeschuss erhalten von NO.
Um 18:10Uhr schilderte S3 die Situation Oberst Johnson wie folgt: „2.Bat. hat Kontakt mit 1.Bat. Es ging an einer Maschinengewehrstellung vorbei nahe „Oboe“ und die F-Kompanie säubert jetzt dieses Hindernis. Die Einheit rechts vom 2.Bat. hat die Phasenlinie „Sig“ erreicht westlich vom Check Point 7“.
Um 18:40Uhr beauftragte S3 das 3.Bat. nach 642012 vor zu gehen und vier Straßensperren auf unserer Seite/linken Flanke zu erreichen.
Um 19:00Uhr war die 30.ID über Leitung mit der neuen Position des 117.IR verbunden.
Um 19:10Uhr meldete das 2.Bat. 117., dass ein Panzer des 66.Pz.Regt. links von ihm angeschossen wurde durch eine Panzerfaust. „Wir sind jetzt am Nordrand von „Doprey“ mit der Einheit rechts von uns. Die Einheit links von uns ist im Gefecht zwischen Phasenlinie „Peter“ und „Sig“ oder „Jig“?
Um 19:40Uhr S3 übermittelt dem 1.Bat 117. Den Bericht des 2.Bat. von 19:10Uhr. G3 fragt nach dem Lagebericht. Antwort lautete: „Wir sind in einem lebhaften Feuergefecht zwischen PL „Sig“ und „Oboe“ an unserer linken Flanke. Auch haben wir starken Widerstand durch Beschuss gedeckt durch zwei Straßensperren in unserem Gebiet. Wir werden es versuchen die Phasenlinie „Nan“ zu erreichen bevor wir uns für die Nacht einrichten.“
Um 20:10Uhr informierte S3 das 119.IR, dass eine Patrouille des 1.Bat.117 Kontakt mit ihrer Einheit hatte und schlug vor, sich an dieser Stelle zu verbleiben für die Nacht, falls ein weiterer Vormarsch nicht zu machen ist.
Um 20:20Uhr kehrte Oberst Johnson vom Beobachtungspunkt in den Gefechtsstand zurück.
Um 20:32Uhr meldete Oberst Johnson an den Stabschef der 30.ID.: „Ich werde mich mit unseren Einheiten bei Einbruch der Dunkelheit eingraben. Das 1.Bat. 117. Ist an der PL „Jig“/Sig?“ Der Druck auf die 119. Infanterie hat mir Ärger bereitet durch Beschuss aus ihrem Gebiet.“
Um 20:35Uhr teilte 3.Bat.117. dem S3 mit, dass das 3.Bat. in das neue Gebiet eingerückt ist um 20:30Uhr
Um 21:00Uhr informierte 3.Bat.117. weiter: „Wir haben Straßensperren eingerichtet im rückwärtigen Raum des 2.Bat. und werden eine östlich des Check Points 4 einrichten.“
Um 21:05Uhr 2.Bat.117. an S3: „Wie sind unten an der PL „Sig““(Jig) und igeln uns dort ein.“ Kommandeur der 120.Infantrie an Oberst Johnson: „Schickt drei Männer nach 646235 damit sie sich eingraben mit einer Dreimann-Patrouille. Unsere Patrouille geht zu diesem Punkt in der Nacht. Meine rechte? Flanke(von der 120.aus) ist bei 652020 und meine rechte(linke) Flanke bei 662025.“
Um 21:35Uhr wies S3 dem 3.Bat.117. den Kontaktpunkt an. Die Patrouille sollte von der Straßensperre Nr.1 zu diesen Punkt laufen. Die Patrouille wird bis in die Morgenstunden gelaufen.
Um 21:40Uhr erhielt die 117. die Planpausen der 120. über alle Kontrollpunkte.
Um 22.00Uhr teilte S3 dem 1.Bat.117. mit, dass die Aufbruchszeit morgen (18.4.) 6:30Uhr sein wird. Das 2. und 3.Bat.117 wurde darüber 22.04Uhr/22:10Uhr ebenfalls informiert.
Um 22:20Uhr meldete 3.Bat.117. an S3, dass alle fünf ihrer Straßensperren besetzt sind.
Um 23.00Uhr erhielt der Gefechtsstand die Planpausen über die Aufstellung der Truppen der 117.Infantrie.
Um 23:10Uhr meldete 2.Bat. an S3, dass zwei sechs Mann starke Patrouillen am Kontrollpunkt 7 durch MG-Feuer zurückgeschlagen wurden.

18.4.1945

Um 0:10Uhr meldete 2.Bat.117. an S3 starke feindliche Aktivität bei Phasenlinie „Sig“ und Kontrollpunkt 7 mit Handfeuerwaffen und MG-Feuer und auch ein feindliches MG am Anschluss zu Phasenlinie „Oboe“ und eine feindliche Straßensperre an Anschluss zur Phasenlinie „Peter“.
Um 6:30Uhr meldete F&R(Sicherheit und Aufklärung): „Zugführer wurde als Verbindungsoffizier mit zu der 120.Infanterie ausgeschickt.“
Um 7:00Uhr meldete 2.Bat. an S3, dass sie um 6:30Uhr zur festgelegten Zeit aufgebrochen sind.
Um 7:15Uhr trafen Informationen ein, dass 120.Infanterie auf dem halben Weg durch Objekt „Stinky“ und die 119. Infanterie am anderen Rand vom Objekt „Joe“ ist.
Um 7:20Uhr teilte der S3 dem 1.Bat. den Fortschritt der 119.Infanterie und um 7:25Uhr dem 2.Bat. den Fortschritt der 120.Infanterie mit.
Um 7:30Uhr bat Oberst Johnson dem Stabschef heute den Lautsprecher einzusetzen.
Um 7:40Uhr meldete 2.Bat., dass es zwischen Phasenlinie (J)“Sig“ und „How“ ist und der Widerstand nur leicht ist.
Um 8:00Uhr meldete 1.Bat. an S3, dass sie die Phasenlinie „How“ erreicht hatte. Um 8:05Uhr hatte auch das 2.Bat. die Phasenlinie „How“ erreicht. Das 2.Bat. wollte anhalten um mit dem 1.Bat. von der PL „Mike“ gemeinsam aufbrechen. Die wurde um 8:10Uhr von S2 an G3 weitergemeldet.
Um 8:15Uhr wurde 3.Bat.117. von S3 alarmiert und wies an, dass der nächste Marsch –Vorstoß in die Umgebung von Kontrollpunkt 7 zu erfolgen hat, einschließlich zur Straßenkreuzung, die dicht bei PL „Jig“ und der Bat.-Grenze liegt.
Um 8:20Uhr meldete 1.Bat. an S3, dass die A-Kompanie schon an der PL „Nan“ ist. S3 teilte ihnen mit, dass die 119.Infanterie Patrouille läuft zum Rangierbahnhof bei PL „Nan“ und ihn unbesetzt fand und die 119.Infanterie angewiesen wurde nicht auf alles zu schießen an ihrer Front. Auch die 2.PzD. wurde zuletzt bei 653976 gemeldet.
Um 8:45Uhr informierte das 1.Bat. S3, dass die A-Kompanie PL „Nan“ erreicht hat.
Um 9:00Uhr erhielt S3 117. die Meldung, dass die 119 Infanterie 500Yards, kurz vor dem Rangierbahnhof ist und nach Osten vorrückt und Kontakt zur 2.PzD bekommen hat.
Um 9:00Uhr brach Oberst Johnson zum 1.Bat. auf, nach vorn.
Um 9:10Uhr teilte S3 dann 119.IR mit, dass unsere Einheiten(1.Bat. usw.) vorgestoßen sind über PL „Nea“ und sich fertig machen, auf die PL „Mike“ vorzustoßen.
Um 9:25Uhr teilte S3 dem G3 mit: „Unser 2.Bat.117. ist nah entlang der PL „Mike“ mit Blick nach Osten. Das 1.Bat ist allgemein entlang vom Objekt (PL „Nan“).“
Um 9:30Uhr meldete S3 am G3: „Die Einheit links vom 1.Bat.(das 3.Bat.) ist jetzt an PL „Mike“ , die Einheit rechts vom 1.Bat.(das 119.IR.) hat Verbindung mit Einheiten der 2.PzD.“
Um 9:50Uhr instruierte der S3(117.) den Verbindungsoffizier des 3.Bat. um zu veranlassen, dass sich die Einheit in einen neuen Versammlungsraum bewegen soll.
Um 10:15Uhr S3 an G3 117.IR. „Das 2.Bat. ist nah an PL „Mike“ und hat ein Feuergefecht an der Straßensperre. Das 1.Bat.117 hat noch Kontakt mit dem 1.Bat.119.Infanterie. Wir haben unser 3.Bat. verlegt in einen neuen Versammlungsraum in der Nähe des Kontaktpunkt 7.“
Um 10:45Uhr beauftragte S3 das 2.Bat.117. Kontakt mit dem 1.Bat.119.IR. aufzunehmen, um den Vorstoß zum Objekt „Hubert“ zu koordinieren, so bald als möglich.
Um 10:47Uhr meldete 3.Bat.117. den Vormarsch in die neue Örtlichkeit(Zone) und eine Minute später meldete 2.Bat., dass es bereit ist aufzubrechen nach „Able“ und um das 1.Bat. zu informieren.
Um 10:49Uhr bestätigte das 1.Bat., dass sie die Information vom 2.Bat. erhalten habe.
Um 11:00Uhr meldete das 1.Bat.117., dass es aufbricht nach „Hubert“ und dass es die ersten Gleisanlagen überquert hat(Hbf?;).
Um 11:02Uhr wurde o.g. Information auch an 2.Bat. weitergegeben durch den S3.
Um 11:10Uhr S3 an G3: „Unsere beiden Bat. sind zum Objekt „Hubert“ aufgebrochen uns sind jetzt auf dem halben Weg zwischen „Mike“ uns „Able“. Das 2.Bat. ist in eine Straßensperre gelaufen am Kontrollpunkt 6, die uns Ärger bereitet hat. Wir sind nah in Verbindung mit der 119.Infanterie zu unserer Rechten.“
Um 11:20Uhr meldete das 1.Bat.117., dass die rechte Einheit an der PL „Able“ ist(119.IR.). Das 3.Bat. meldete zeitgleich, dass es in dem neuen Gebiet ist.
Um 11:40Uhr beauftragte S3 das 3.Bat. einen geeigneten Platz zwischen PL „How“ und „Jig/Sig“ zu finden.
Um 11:45Uhr teilte der Kommandeur der 120,Infanterie an 117.Infanterie mit, dass er das ganze Objekt „Stupie“ eingenommen hat. Der feindliche Regimentskommandeur, der für die Verteidigung Magdeburgs verantwortlich ist, hat sich mit seinen Truppen ergeben im Bereich der 120.Infanterie und aller Widerstand vor der 120. hörte auf. Der Kommandeur der 120.Infantrie sagte, er wolle versuchen einen feindlichen Offizier zu bekommen, der über Lautsprecher zur Aufgabe unter den kämpfenden deutschen Truppen wirken soll, an der Front vor unseren Einheiten(der 117.).

#2 RE: 117. Infantry Regiment April 1945 MD von MAGADO-2 17.12.2015 11:39

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Um 11:50Uhr wurde diese Information an das 2.Bat.117.Infanterie übermittelt. Der Kommandeur des 2.Bat. sagte, dass sie den Widerstand an der Straßensperre am Kontrollpunkt 6 abgeklärt haben(dass heißt niedergekämpft haben).
Um11:51Uhr meldete das 1.Bat., dass es an der PL „Roger“ sei.
Um 11:52Uhr gab der S3 einen aktuellen Situationsbericht an den G3.
Um 12:02Uhr meldete 1.Bat.117.: „Panzer des 2.Bat schießen auf seine Truppen in der Stadt(wohl irrtümlich).“ Zwei Minuten später benachrichtigte der S3 diese Einheit über diesen Vorfall.
Um 12:05Uhr unterrichtete S3 117. den Kommandeur der 120. Infanterie, das von beamten der Stadt gesagt wurde, dass sie über das Rathaus berichteten, dass in seinem Bereich liegt.
Um 12:08Uhr meldete 2.Bat.117., das sie Panzerabwehrwaffen entdeckten an vier Straßensperren, die der Grund waren für einigen Ärger.
Um 12:30Uhr rief Oberst Johnson S3 an und der gab ihm die Lage durch.
12:35Uhr an 1.Bat.: „Die Brücke am Kontrollpunkt 11 ist zerstört aber die Brücke(Eisenbahnbrücke) ist intakt am Kontrollpunkt 10 und da sind einige Pioniere der 2.PzD dabei, die Straßensperre an diesem Ende der Brücke zu zerstören/beseitigen. Dies meldete S3 an G3 um 12:40Uhr.
Um 13:10Uhr G3 an S3: „Nehmt die Brücke am Kontrollpunkt 10 wenn möglich und sichert sie.
Um 13:20Uhr meldete S3 an G3, dass die Brücke(Hubbrücke)? Gesprengt wurde, „aber die 2. PzPi versuchen gerade den Brückenbogen aus dem Wasser zu ziehen. Falls sie erfolgreich sind werden wir die Infanterie hindurch bringen zum frühsten Zeitpunkt.“
Um 14.00Uhr S3 an 3.Bat.117.Infanterie: „zieht aus der Straßensperre 6 und 7 aus.“ Und 2.Bat. meldete um 14:02Uhr, dass es an der PL „Roger“ sei.“
Um 14:30Uhr fragte S3 bei der 120.Infanterie nach, wegen des weiteren Vormarsch. Der Kommandeur der 120.Infanterie antwortete, dass sie Kontakt mit der F-Kompanie(2.Bat.) an der PL „Roger“ hatten.
15:05Uhr meldete das 1.Bat.117 Infanterie. „zwei Brücken bei Kontrollpunkte 10 und 11 sind zerstört.“
Um 15:20Uhr meldete S3 an G3: „Beide Bat.(1.und 2. 117.) sind jetzt an der Elbe, Brücken bei den Kontrollpunkten 10,11 und 20 sind zerstört.“
Um 15:50Uhr teilte S3 dem Führer des I&R-Zuges mit, dass er den Bürgermeister MD vom Gefechtsstand der 120.Infanterie zum Kontaktpunkt 7 bringen soll um ihn Oberst Johnson vorzustellen.
Um 15:52Uhr meldete 2.Bat. an S3, dass das 2.Bat. in allen Positionen entlang der PL „Roger“ ist.
Um 16:25Uhr teilte Oberst Johnson dem S3 mit, dass eine Bank (760992) in seinem Abschnitt sich befindet, die jetzt bewacht wird. Sie enthält 280 Millionen $?(in Silber und auch Kunstschätze) Diese Nachricht wurde 16:30Uhr von S3 an G3 weitergegeben.
Um 17:40Uhr wurde von S3 der Verbindungsoffizier zum 1.Bat.117.Infanterie geschickt, damit 1.Bat.117. zugeordneten 1.Bat. Panzerjäger 823. zur 119 Infanterie sofort geschickt wird. Der Verbindungsoffizier setzte sich mit dem Kommandeur des 1.TDBat. in Verbindung.
Um 17:45Uhr schickte der S3 den Verbindungsoffizier des 2.Bat.117.Infanterie zum Kommandeur des 2.Bat.66.Pz.Regt. die den 2.Bat. 117. unterstellt waren. Sie sollte ebenfalls sofort zum Gefechtsstand der 119. kommen um dieses Pz.-Bat. der 119. zuzuordnen.
Um 19:45Uhr wies Oberst Johnson dem Kommandeur des 1.Bat.117.Infanterie an: „Haltet das Lagerhaus usw. bewacht und lasst niemand hinein. Macht Patrouillen durch die Stadt und seit aufmerksam entlang der Elbfront,“ und um 21:00Uhr lagen die Planpausen der Stellungen, Patrouillen und Posten des 1.Bat. 117.Infanterie vor. Um 21:30Uhr teilte S3 dem 1.Bat.117.Infanterie mit, dass sie eine Aufstellung aller Einrichtungen die noch zu bewachen sind/sollen in ihrem Gebiet, sind vorzulegen.
Um 23:15Uhr meldete 2.Bat.117 Infanterie an S3, dass zwei gefangene behaupten, dass ungefähr 50 Feinder dabei sind einen Plan auszuhecken, unsere Einheit in Magdeburg zu stören. Das 2.Bat. verlor in den späten Abendstunden bereits ein Versorgungsfahrzeug, welches in einen Hinterhalt geriet. Über diese Vorkommnisse und die Aussage der Gefangenen wurden 1.und 3.Bat. durch den S3 um 23:20Uhr informiert. Sie sollten aufmerksam sein in ihren Abschnitten.




19.4.1945

Um 1:00Uhr lagen die Planpausen über die neuen Grenzen der 117.Infanterie vor in Magdeburg und um 1:30Uhr wurde der Verbindungsoffizier des 1.Bat.117.Infanterie mit den Instruktionen und den Planpausen vom S3 ausgeschickt, um den neuen Bereich zu übernehmen, um das Elbufer abzuschirmen und im rückwärtigen Bereich zu patroullieren , sowie Einrichtungen gegen Plünderungen zu sichern. Patrouillen im rückwärtigen Bereich sollten zu Fuß und mit Fahrzeugen durchgeführt werden. Das 1.Bat.117.Infanterie soll um 7:00Uhr das 2.Bat. ablösen, sowie einen Teil der A-Kompanie der 120.Infanterie.
Um 7:35Uhr wurden die Verbindungsoffiziere des 2. und 3.Bat. mit den gleichen Instruktionen und Planpausen ausgeschickt. Die 120.Infanterie erhielt um 1:40Uhr diesbezüglich ebenfalls die gleichen Unterlagen und Anweisungen. Der S3 117. teilte zur gleichen Zeit dem G3 mit, dass alle Bat. instruiert wurden über die Ablösung. „Wir erwarten, dass die Ablösung zur Zeit erfolgen, wie erwartet.“ Dann teilte 1:40Uhr der S3 117.Infanterie der 120. Infanterie mit, dass das 2.Bat.117. sich bei der Ablösung 120. möglicherweise etwas verspätet, „aber wir werden den Versuche machen, die Ablösung zur Zeit pünktlich durchzuführen.“
Um 2:30Uhr bat das 2.Bat.117. das 1.Bat. 120.IR. und den Kommandeur der I-Kompanie im Gefechtsstand des 1.Bat.120.Infanterie zu einer Ablösebesprechung um 7:00Uhr.
Um 2:40Uhr meldete 1.Bat.117, dass die C-Kompanie sechs Salven von der eigenen Artillerie erhielt.
Um 2:50Uhr bat das 1.Bat.117. den Kommandeur des 2.Bat. in den Gefechtsstand des 2.Bat. zu einer Ablösebesprechung.
Um 9:50Uhr besuchte Oberst Johnson 117.Infanterie seine Bat.
Um 10:15Uhr meldete S3 an G3: „Wir haben alle Positionen der 120.Infanterie etwa 9:30Uhr abgelöst und sind dabei uns neu zu orientieren.
Um 14:10Uhr befahl S3 dann 1. und 3.Bat: „Macht Patrouillen zur Insel(Werder?) vor euch(Stadtpark) und seht ob sie unbesetzt ist. Die Einheit links von euch nahmen 65 Gefangene von dort an diesem Morgen und es wird vermutet, dass die Insel unbesetzt ist. Wenn es so ist, solltet ihr Männer abkommandieren, diese zu besetzen.“
Oberst Johnson fragte um 15:30Uhr bei S3 an: „Hat die Division veranlasst, dass die C-Kompanie des 120.IR. aufhört, die polnischen ehemaligen Zwangsarbeiter zu desinformieren? dass sie alles haben können in den Läden der Stadt ist falsch. Auch die C-Kompanie sollte aus der Stadt abrücken in ihr eigenes gebiet, was schon längst festgelegt war.“
Um 15:34Uhr gab S3 diese Anfragen von Oberst Johnson mit der Beschuldigung der C-Kompanie 120.Infanterie an den Div.-Stab weiter.
15:50Uhr fragte der Kommandeur der 120.Infanterie beim S3 an, weshalb seine C-Kompanie aufgefordert wird abzurücken. So fragte S3 bei Oberst Johnson 117. wieder an um 15:55Uhr, wo dieser die Information her habe, dass die C-Kompanie längst hätte abgezogen sein. „Der Kommandeur der 120. meinte, es ist noch nicht notwendig, jetzt abzurücken.“
Um 16:15Uhr fragte S3 um Erlaubnis, Patrouillen auszuschicken nach Einbruch der Dunkelheit. Danach wurden um 19:00Uhr die Positionen des 2. und 3:Bat. abgestimmt.
19:40Uhr S3 117. an 120.Infanterie: „Unser 3.Bat.117. wird sich mit Teilen eurer Einheit(120.) am Lokomotivschuppen eingraben, auch Turm oder Gefängnis besetzen.“
Um 20:00Uhr fragte 120.Infanterie wegen eines Wechsels der Kontaktpunkte mit dem 3.Bat.117. an, da der gegenwärtige Punkt zu weit draußen liegt.
Um 20:05Uhr teilte S3 dem 3.Bat.117.Infanterie mit, dass ein neuer Kontaktpunkt mit der 120.Infanterie an einer neuen Position sein wird.
3.Bat. konnte ihn in der Nacht nicht besetzen.
Um 20:10Uhr standen alle Bat. mit S3 in Verbindung.
Um 20:20Uhr wurden alle Bat. informiert durch S3, über das Treffen der Einheitskommandeure an 20.4.45 um 14:00Uhr beim/im Div.-Gefechtsstand(Wolmirstedt).
Der S3 teilte 20:30Uhr dem 120.IR. mit, dass der neue Kontaktpunkt bei 690050 sein wird. Diese Information wurde auch dem 3.Bat.117 gegeben und außerdem, dass die Patrouillen des 3.Bat. die A-Kompanie der Patrouille des 120.IR. zu jeder geraden Stunde treffen soll.
Um 21:05Uhr machte S3 dem 2.Bat.117. aufmerksam, dass das 2.Bat. am 20.4.45 um 7:00Uhr in ihrem gegenwärtigen Gebiet abgelöst wird. Dazu sollte vom Verbindungsoffizier 2.Bat. eine Planpause herunter geschickt werden.
Um 21:30Uhr erhielt das 3.Bat. Informationen dass sie die F-Kompanie und ein Zug der E-Kompanie morgen 20.4.45 7.00Uhr ablösen soll. Das gleichen geschah 21:35Uhr mit dem 1.Bat., dass sie die G-Kompanie und zwei Zuge der E-Kompanie um 7.00Uhr am 20.4.45 ablösen soll.
Um 23.55Uhr teilte s3 dem 2.Bat.117. mit, dass nach dem das 2.Bat die 2.PzDiv. am 20.4.45 abgelöst hat, die Einheit an ihrer Flanke die 119.Infanterie sein wird.

20.4.45

Um 8:30Uhr teilte 2.Bat.117 dem S3 mit, dass das 2.Bat. abgelöst wurde von dem 1. und 3. Bat. und begann jetzt die 2.PzDiv. abzulösen. Das Kommandotreffen beim Div.-Stab Wolmirstedt um 14.00Uhr wurde abgesagt.
Um 11:00Uhr begab sich Oberst Johnson nach Magdeburg vom Div.-Stab.
Um 11:15Uhr teilte S3 an alle drei Bat. mit „Zivilisten wird es erlaubt auf die Straße zugehen von 7:00Uhr -18.00Uhr täglich.“
Um 11:30Uhr wurde vom S3 mitgeteilt dem 2.Bat., dass sie vier neue Plätze zu bewachen haben bei 65-979; 631965; 644980; 687971(?)
Um 12:00Uhr meldete 2.Bat., dass es die komplette Ablösung durchgeführt hat.
13:00Uhr Meldung S3 117.an G3: „Wir haben die vollständige Ablösung durchgeführt innerhalb unserer Grenzen.“
Um 15:00Uhr wurden die Planpausen des 1. und 3.Bat.117. für die Patrouillen ausgegeben und von den Pz.-Abwehrstellungen der 117. sowie von der 120.Infanterie.
Um 20:00Uhr wurde Information gegeben, dass das ausgefallene treffen aller Einheitskommandeure am 21.4.45 um 9.00Uhr im Div.-Gefechtsstand(Wolmirstedt9 durchgeführt wird.

21.4.45

Um 1:30Uhr meldete 1.Bat.117., dass die Patrouille zurück ist und eine feindliche Patrouille ihrerseits gemeldet hat, die noch aktiv ist, auf dem entfernten östlichen Flussufer nahe der Brücke.
Um 2:00Uhr meldete das 1.Bat. 35 bis 60 Salven durch feindliche Artillerie auf Magdeburg vom entfernten Ostufer der Elbe aus. Sofort wurde die 30. Div. durch S3 informiert um 2:10Uhr.
Um 2:15Uhr meldete auch das 2.Bat.117 Infanterie 100 Salven Artilleriesperrfeuer vom östlichen Ufer, welche um 1:30Uhr auf das Gebiet der G-Kompanie niedergingen in Magdeburg.
Um 3:00Uhr meldete 1.Bat.117, dass das feindliche Artilleriesperrfeuer von 675980 kam, von der Insel, wohl von Selbstfahrgeschützen.
Um 3:05Uhr wurde über diese Koordinate des feindlichen Artilleriefeuers die Div.-Artillerie der 30.ID informiert.
Um 3:30Uhr fragte das 1.Bat. beim S3 an, ob die Div.-Artillerie auf das feindliche Ziel feuern wird. S3 antwortete, dass sie es tun werden und außerdem auch die Straße in der Nähe des Zielgebietes stören werden für den Rest der Nacht.
Um 3:32Uhr meldete das 2.Bat.117., dass sie feindliche Aktivität beobachteten auf der anderen Seite des Flusses. Es wurde auch beobachtet, dass ein Lastkahn los ist und nach Norden auf die zerstörte Brücke zu treibt.
Um 3:34Uhr gab der S3 diese Beobachtung ebenfalls an die Div.-Artillerie durch an den G3 der 118.FA und an das 2.Bat.
Um 4.00Uhr meldete 2.Bat.117., dass ihre F-Kompanie einen führerlosen Lastkahn bei 67259800sah.
Um 4:02Uhr wurde diese Information mit der Koordinate dem 118.FA.Bat. durchgegeben.
Um 8:10Uhr meldete G3, dass er eine Information erhielt, dass zwei feindliche Panzer und 50 Halbkettenfahrzeuge sich im rückwärtigen Gebiet befinden, zwei Panzer wurden abgeschossen bei 02-29.
Um 9:00Uhr fuhr Oberst Johnson von der 117. zum vorgeschobenen Gefechtsstand.
Von 17:00Uhr-19:00Uhr wurden Planpausen von allen Stellungen erstellt des 2. und 3.Bat., der Panzerabwehr 117 und Stellungen der Einheiten des XIX. Korps, sowie der 30.ID.

22.4.45

Um 9:00Uhr wurden die Planpausen der Stellungen der Pioniere(105.) vorgelegt beim Div.-HQ. 30. Das 1.Bat. legte ebenfalls 19:00Uhr seine Planpausen der ihr bewachten Einrichtungen vor.
Um 22:40Uhr meldete S3 an G3 folgende Örtlichkeiten die zur Unterbringung von ehemaligen Fremdarbeitern dienten. Das Fort bei 649003 hatte eine Kapazität von 2000, die Kaserne bei 642986 eine Kapazität von 8.000, das Lager bei 674954 von 75 Mann, Kasernenkapazität 250, Lager bei 666957 von 700 Mann.

23.4.45

Um 0:45Uhr wies G3 an S3 an: „Macht eure Vorposten darauf aufmerksam, dass sie besonders wachsam sein sollen auf jeden feindlichen Versuch, die Elbe zu überqueren um den russischen Vormarsch zu entkommen.
Um 0:50Uhr wurden alle Bat. darüber informiert.
Um 22:30Uhr meldete das 3.Bat.117., dass es Leuchtkugeln und Artilleriemündungsfeuer beobachtete, weit vor ihrer Front, die möglicherweise von den Russen stammen.
Um 22:45Uhr meldete das 2.Bat.117, dass es drei rote Leuchtkugeln vor ihrer Front beobachteten, ungefähr drei Meilen entfernt. „Wir antworteten mit drei grünen Leuchtkugeln in Übereinstimmung mit dem vereinbarten Signal.“
Um 23:20Uhr berichtete das 2.Bat.117., dass die G-Kompanie grüne Leuchtkugeln und Mündungsfeuer der Artillerie an ihrer rechten Frontseite beobachtete.
Um 24:00Uhr gab 3.Bat. die Meldung ab: „Um 23:30Uhr beobachtete die I-Kompanie vier rote Leuchtkugeln ca. fünf Meilen genau im Osten vor ihren Stellungen. Um 23:30Uhr berichtete L-Kompanie drei rote Leuchtkugeln etwa eineinhalb Meilen jenseits der Elbe an ihrer linken Flanke.
Um 23:40Uhr beobachtete die K-Kompanie zwei grüne Leuchtkugeln ca. eine Meile zu ihrer rechten Seite auf der entgegengesetzten Seite des Flusses.

24.4.45

Um 8:45Uhr begab sich Oberst Johnson 117.Infanterie und sein Stellvertreter in den vorgeschobenen Gefechtsstand(an der Elbe).
Um 9:20Uhr meldete 1.Bat.117 an den S3: „kurz vor Mitternacht(ca.23:40Uhr?) wurden von der Elbinsel folgende Leuchtkugeln abgeschossen, sechs grüne, sechs weiße, gefolgt von fünf von einer Leuchtpistole(waren das die Deutsche?). Zwischen 24:00Uhr und 0:30Uhr zehn Salven von 105mm gegenüber der A-Kompanie 117.IR, kamen von der linken Frontseite und schlugen/gingen wieder dicht an der Eisenbahnbrücke in ihrem Gebiet ein.
Um 8:30Uhr erhielt die C-Kompanie zehn Salven Flakfeuer, das aber in ihren Rücken(rückwärtigen Raum) nieder gingen und einschlugen.
Um 14:00Uhr war General Hobbs im Gebiet des 117.IR anwesend, um Personal auszuzeichnen von der 117.Infanterie, mit dem Silber und Bronzestern.
Um 20:30Uhr teilte der S2 allen Bat. mit, dass sie ihre Patrouillengänge von Einbruch der Dunkelheit bis 2.00Uhr des nächsten Tages durchführen sollen und einschließlich eines Offiziers bei jeder Patrouillengruppe.
Um 23:30Uhr teilte G3 an S3 mit: „119.Infanterie an eurer Rechten meldete, dass sie Geräusche hörte dabei wat auch schießen dabei.“ Daraufhin wurde das 2.Bat.117. darüber verständigt.

25.4.

General Dittmar –Nachrichtenkommandant und Sprecher der Nazis und Major Pluskat überquerten die Elbe im Bereich des 3.Bat.117. um in Gefangenschaft zu gehen um 18.00Uhr. Mit Dittmar war der Major und drei andere feindliche Offiziere, einschließlich Dittmars Sohn dabei. Der Major schickte eine Nachricht an seine Truppen eine Gruppenübergabe zu organisieren oder zu vereinbaren. Sie sollten im Sektor der 119.Infanterie über den Fluss kommen.

26.4.45

Um 8:20Uhr teilte das 1.Bat.117. mit, dass keine Gefangenen gemacht werden in dieser Nacht. Um 8:30Uhr wurde S2 177. vom S2 119. informiert, dass die Gruppenübergabe der feindlichen Truppen nicht stattfand wie es geplant gewesen war. Das 2.Bat.117. teilte dem S3 um 9:00Uhr mit, dass an der rechten Front des 2.Bat. etwa eine halbe Meile entfernt schweres MG-Feuer zu hören ist und Panzerbewegungen aber bis jetzt in ihre Richtung gelenkt worden war. Um 9:22Uhr wurde diese Information von S3 an G3 weitergemeldet. Um 22:30Uhr meldete S3 der 120.Infanterie: „Unsere rechte Einheit erhält etwas MG-Feuer, glauben das es eigenes ist, von euch, prüft es bitte.“ Um 22:31Uhr S3 an S2 des 3.Bat.117.: „Prüft und schaut ob irgend eine von euren Einheiten auf die 120.Infanterie feuert, wenn es so ist, stoppt das Feuer.“ Um 22:45Uhr S3 des 2.Bat. an S2 117.: „F-Kompanie meldet fahrzeug- und LKW-Bewegung, die sich nach SO bewegen.“

27.4.45

Um 8:00Uhr wurde auf Planpausen die Disposition der Panzerabwehrgeschütze der 117.Infanterie neu geordnet. Um 18:00Uhr erhielten die Einheiten der 117. die Planpausen der Stellungen. Sie zeigten auch die grenzen der Patrouillenbereiche.

28.4.45

Neue Informationen der 30.ID. an alle Einheiten ausgegeben.

29.4.45

Oberst Johnson 117.IR. teilte 19:30Uhr General Hobbs den Wunsch eines deutschen Arztes mit, mit 1.100 verwundeten Soldaten zu übergeben(wohl vom jenseitigen Elbufer aus dem Standortlazarett). Es wurde von General Hobbs angewiesen, sie nicht zu übernehmen, wenn nicht die ganze Garnision kapituliert. Um 19:35Uhr Oberst Johnson befiehlt allen Bat. der 117.Infanteriekommandeuren, alle Boote am gegenüberliegenden Ufer sofort zu zerstören und die boote auf dieser Seite zu beobachten. 19:55Uhr S3 unterrichtete dem Kommandeur der A-Kompanie, alle Brücken über den Fluss im Bereich der 117.Infanterie(in Magdeburg) restlos zu zerstören, auf Grund des Befehls jedem an einer Elbüberquerung zu hindern. Außerdem befahl Oberst Johnson zwei deutschen Sanitätsoffizieren mit 60 verwundeten Männern auf das andere Ufer zurückzugehen(mit denen die bereits herübergekommen waren, da sie nicht übernommen werden, bis nicht die gesamte Garnison kapituliert hat).

30.4.45

8:40Uhr 3.Bat.117. teilt s§ mit, dass 1.000Teinde am gegenüberliegenden Ufer sind und sich ergeben wollen. S3 weist auf den befehl hin, niemanden über den Fluss zu lassen.




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